Astas Adventskalender

 

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Der Rettungshundeeinsatz

Eine Geschichte, wie sie jederzeit passieren könnte....

 

 

Es ist 18.30 Uhr, endlich Feierabend! Ich fahre nach Hause und freue mich auf einen schönen ruhigen Adventsabend – zuerst etwas essen, dann vielleicht einen heißen Tee und ein gutes Buch, oder doch der Spielfilm um 20.15?

Tja, es kommt anders....

Mein Handy klingelt, eine Flash-SMS der Leitstelle: Einsatz RHS. Rückruf!

Jetzt muss es schnell gehen. Ich rufe den Einsatzleiter meiner Rettungshundestaffel an und erkundige mich, was genau passiert ist. Er weiß selbst nur, dass es sich wohl um ein 14-jähriges Mädchen handelt, das seit dem frühen Nachmittag vermisst wird. Er sagt mir den Treffpunkt: eine kleine Ortschaft im Bayerischen Wald, 50 km von mir entfernt. Gut, das könnte ich in 35 bis 40 Minuten schaffen.

Ich springe in meine Einsatzkleidung, fülle schnell noch die Wasserreserven für mich und meinen Hund auf, schnappe mir den – immer fertig gepackten – Rucksack und meinen Hund und sitze kurze Zeit später in meinem Auto.

Auf dem Weg zum Einsatzort gehen mir Hunderte von Gedanken durch den Kopf. Was war wirklich passiert? Welches Bild erwartet mich dort? Sind Feuerwehr, Polizei, THW und andere Rettungsorganisationen auch vor Ort? Wer ist das Mädchen?

Ich denke kurz daran, dass ich gar nichts mehr gegessen habe. Jetzt bin ich zu aufgeregt um überhaupt an Essen zu denken. Mein Hund bemerkt meine innere Anspannung und beginnt im Kofferraum leise zu winseln. Er kennt diese Situation schon genau. Für ihn beginnt ein „aufregender“ Abend mit „tollen Spielen“. Er will raus aus dem Auto, er will suchen und finden!

Am Einsatzort angekommen, melde ich mich beim Einsatzleiter und erhalte genauere Informationen: das Mädchen, gerade einmal 14 Jahre alt, wurde am Vormittag, in der Pause, von ihrem Freund nach nur 3 Wochen verlassen. Sie hat zu Hause einen Brief hinterlassen, in dem sie ihren Eltern erklärt, dass nun alles keinen Sinn mehr habe. Sie werde sich umbringen. Als ihre Eltern dann am Nachmittag von der Arbeit heimgekehrt waren, fanden sie den Brief und riefen sofort alle Bekannten ihrer Tochter an und begannen sie zu suchen. Ihre Tochter hatte schon häufiger damit gedroht, sich umzubringen, doch bisher hatte sie dies niemals „ernst“ gemeint. Diesmal klang es jedoch anders....

Sie suchten verzweifelt, doch es gab keine Spur von der Tochter. Nachdem die Dunkelheit hereingebrochen war und es zu schneien begann, informierten sie die Polizei und machten eine Vermisstenanzeige.

Und jetzt war ich hier, um mit meinem Rettungshund nach dem Mädchen zu suchen.

 

Der Einsatzleiter weist mir und den anderen Rettungshundeteams die Suchgebiete zu und stellt uns Helfer von der Feuerwehr zur Seite.

Wir gehen gerade zur Suche los, als der Funkspruch kommt: Der Einsatzleiter beendet den Einsatz. Das Mädchen ist nach Hause zurückgekehrt. Sie hat ihre Selbstmorddrohung – Gott sei Dank – nicht in die Tat umgesetzt, sondern hatte sich bei einer Freundin ausgeheult und war aus Angst und Scham nicht mehr nach Hause zurückgekehrt.

Für uns ist der Einsatz beendet. Wir bestätigen unsere Hunde mit einer kleinen Anzeigeübung und erledigen noch den Papierkram. Dann geht’s durch die dunkle Nacht wieder zurück nach Hause.

Dort angekommen, ist es bereits kurz nach 22 Uhr. Jetzt esse ich erstmal, auch mein Hund bekommt sein Fressen, dann lese ich vielleicht noch etwas, oder gehe ich doch gleich ins Bett? Wer weiß?

 

 

 © 2006 Susanne  Melichar

www.music-dogs.de

Spruch des Tages

"Geschenke sind wie Ratschläge:

Vergnügen bereiten sie voe allen Dingen demjenigen, der sie gibt"

Emile Henriot

Was ist Rettungshundearbeit genau?

 

Rettungshundearbeit wird in zwei Sparten betrieben. Zum einen kann man Rettungshundesport betreiben und misst sich mit anderen Teams in Wettkämpfen bis hin zur Weltmeisterschaft.

Zum anderen gibt es die eigentliche Rettungshundearbeit bei einer Rettungshundestaffel.

Dort wird in verschiedenen Sparten gearbeitet.

 

Die bekanntesten Sparten sind:

 

 

·            Flächensuche: Das Rettungshundeteam sucht in einem vorgegeben Suchgebiet nach vermissten Personen. Der Hund arbeitet hier frei und sucht mit „hoher“ Nase nach einem menschlichen Geruch. Häufig werden ältere (auch demente) Personen. suizidgefährdete Personen, Wanderer und Pilzsammler oder auch vermisste Kinder gesucht.


 

·            Trümmersuche: Das Rettungshundeteam sucht Trümmerkegel, z.B. eingestürzte Häuser nach einer Katastrophe, nach Menschen ab.

Des weiteren gibt es noch zahlreiche andere Sparten, z.B.: Lawinensuche, Mantrailing, Wassersuche

 

Wie wird man ein Rettungshundeteam?

Um ein Rettungshundeteam (Rettungshundeführer + Rettungshund) zu werden, nimmt man zunächst Kontakt zu einer Rettungshundestaffel auf. Rettungshundestaffeln gibt es vom BRK / DRK, Arbeitersamariterbund, Johanniter, THW, DRV, BRH u.a. Man stellt sich mit seinem Hund vor und kann meist sofort mitarbeiten. Wichtig ist, dass der Hund schon eine gute Bindung zum Besitzer hat und dass man mit dem Hund regelmäßig arbeitet.

In der Staffel hat man erst einmal eine Probezeit, in der man sehr schnell sieht, ob man selbst und auch der Hund für die Arbeit geeignet sind.

Voraussetzungen sind

·            beim Hund: hoher Spieltrieb bzw. Lust auf Futter, Sportlichkeit, mittlere Größe, freundliches Wesen, sehr gute Sozialisation und Wildreinheit.

·            beim Menschen: viel Zeit, gute Gesundheit,Teamfähigkeit und Lust zu jeder Tages- und Nachtzeit und bei jedem Wetter draußen zu sein.

 

Nach Ablegung eines Eignungstests bereitet man sich auf die Rettungshundeprüfung in der jeweiligen Sparte vor. Der Hund lernt, dass alle Menschen toll sind und dass jedes „Opfer“, das er findet und anzeigt, mit ihm herrlich spielt oder ihm die besten Leckereien zu Fressen gibt. Rettungshunde zeigen z.B. durch Verbellen, Bringseln oder Freiverweisen an. Der Hundeführer muss lernen, seinen Hund zu lesen. Erst wenn die Teamarbeit gut klappt und Hund und Hundeführer sich aufeinander verlassen können, hat das Antreten zur Prüfung überhaupt Sinn.

Ein geprüfter Rettungshund ist jedoch noch lange kein einsatzfähiger Rettungshund. Er muss lernen mit vielen verschiedenen Situationen umzugehen, muss sehr fit sein und viel Erfahrung sammeln, denn schließlich verhält sich jede vermisste Person anders.

Letztlich ist es der Rettungshundeführer, der entscheidet, ob ein Gebiet frei ist, d.h. die vermisste Person befindet sich nicht in besagtem Gebiet. Eine falsche Entscheidung, ein unzureichend ausgebildeter Hund, könnten der vermissten Person das Leben kosten.

Dieser Verantwortung sollte sich jeder Rettungshundeführer jederzeit bewusst sein!

 

 

 

 © 2006 Susanne  Melichar

www.music.dogs.de

 

 Die "Weihnachtssonnen" hat unser Frauchen für Euch zum Mitnehmen gebastelt.

 

 

Der Jahreskalender 2007 stammt von Kati und darf natürlich abgespeichert und ausgedruckt werden.

 

Die Bleistiftzeichnungen unseres Juniorfrauchens Tamara sind für Eueren persönlichen Gebrauch bestimmt. Das heißt, Ihr könnt sie speichern, auf die Homepage stellen oder in kleinen Mengen ausdrucken. Tamara zeichnet  mit Vorliebe Tiere, aber auch Menschen nach Photos.  Wer an einer Bleistiftzeichnung seines Lieblings oder als Geschenk(natürlich nicht mehr für Weihnachten 2006) interessiert ist, kann bei Tamara unter BlackRaven@aol.com per E-Mail  die Konditionen abfragen und ein unverbindliches Angebot anfordern.

 

 

 

Die Photos dafür wurden unserem Frauchen freundlicherweise von Mitglieder des Dackelforums "Trollburg" überlassen. Ein herzliches Dankeschön an Yule, Farbenfreundin, Mücke und Monika Herten.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 


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