Astas Adventskalender

 

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Das Böse hat einen Namen - Purzel  

 Von unserem Sonderkorrespondenten Purzel 

Herbstbeginn, stille Zeiten, Allerheiligen– das ist mir alles viel zu langweilig. Keine "Äktschn", so kann ich nicht leben. Zwar klettere ich auf der Unbeliebtheits-Skala beliebter Haustiere immer weiter nach oben, aber das ist mir wurscht. Ich will nicht mehr der liebe brave Purzel sein, der so beknackt ist, Männchen zu machen, nur um uralte staubige Kräcker zu kriegen. Hasta la vista, Baby! Das Leben eines gesetzlosen rauhaarigen Dackels ist lustig, wild und gefährlich zugleich.

Es beginnt mit einer Art Mutprobe: Traut man sich, in den Pantoffel des stets herum motzenden Frauchens eine tote Maus legen? Man traut sich und der Erfolg ist phänomenal! Quiiieetsch“ und „Hilfe“ und „Pfui Deifel“ siebenachtdreiundvierzig Mal hintereinander, ein Homo-Sapiens- Weibchen, das ohne Anlauf auf Stühle und Tische springt und ein depperter zweibeiniger Rüde, der eine halbe Stunde lang braucht, bis er kapiert, was eigentlich los ist und dann den verblichenen Nager beseitigt, wobei es ihm selber furchtbar graust. Bravo, lieber Purzel!

Rachefeldzug, erster Teil: Das Puzzle auf dem Wohnzimmertisch lenkt jeden Abend die Aufmerksamkeit von einem hungrigen kleinen Hund ab und muss deshalb dringend „manipuliert“ werden. Wie das geht? Man springe – so ähnlich wie zuvor das Frauchen – auf den Tisch, fege ein paar dieser komischen Schnipsel hinweg und ergänze sie durch andere, die man zuvor aus der anderen Puzzle-Schachtel geklaut hat. Der Effekt ist großartig, das Purzel-Puzzle funktioniert, weil es nicht geht! „Sie“schimpft in einer Tour, weil nix passt,  "Er" erklärt feierlich,  dass "Sie" einfach zu blöd ist, es beginnt ein Hauen und Stechen und Boxen auf dem Sofa, dann wird zusammen getüftelt und gemotzt und gestänkert.

Das Resultat: Die Mickey-Maus auf der Zugspitze! 2:0 für den angeblich blöden Hund.

Zweitens: Hinter dem Sofa hat der Olle ein geheimes Lager, in dem eine Flasche Feuerwasser steht. Verlässt die Gemahlin aus unterschiedlichen Gründen das Gemach, kippt er einen und redet dann immer seitlich, dass man seine Fahne nicht riecht. Unter dem Motto "Der Teufel hat den Schnaps versteckt" werde ich das Alkoholiker-Idyll trüben; schau mer mal, was passiert.

Siebter Teil: Der Nachbars-Maxl geht mir schon lange auf die Nerven. Dauernd will er mich beim Fußball nicht mehr mitkicken lassen, weil ich angeblich den Ball immer einfach in das Tor schiebe, das gerade frei ist und wir deswegen schon länger nicht mehr gewonnen haben, obwohl ich dauernd der Torschützenkönig war. Der Elferrat hat beschlossen, mich auf die Bank zu setzen – also die können mich mal! Beim nächsten Mätsch wird gefault wie die Sau. Wadel zwicken, zwischen den Haxen durchrennen, Erschrecken durch Anbellen –ich lasse mir was einfallen!

Neuntens: Autofahrer zur Weißglut bringen. Geht pipifax-kinderleicht. Man wackelt seelenruhig auf dem Gehsteig dahin und dreht ein Ohrwaschel nach hinten, auf dass man höre, wann sich eine Schesen nähert. Sodann mache man einen Schwenker nach links und trotte so lange mitten auf der Fahrbahn weiter, bis es hinter einem hupt und ein Kraftfahrer mit hochrotem Dezi aus dem Seitenfenster schaut und unablässig schimpft. Man bleibe quer zur Straße stehen, blicke ihm grantig ins Auge und belle ihn aus Leibeskräften  an. Schnallt er dann ab, um einen zu ergreifen und zu maßregeln, laufe man geschwind zur Hälfte um sein heiliges Blech herum und brunze ausgiebig an eine frisch polierte Felge. Ich habe es schon erlebt, dass entfesselte Kraftfahrer von weißen Männern abgeholt worden sind. Hä Hä.

Endgültig verschissen (pardon!) hat bei mir jetzt auch der doofe Postbote. Neuerdings zieht er es vor, mich vor dem Zaun zu necken, wenn ich ihn hinter dem Zaun anbelle, anknurre und die Zähne zeigen. Der wird schauen, wenn ich plötzlich durch mein frisch gegrabenes Loch entschwinde und auf einmal auch auf seiner Seite bin!

Und wenn diese Angelegenheit erledigt ist, werde ich dem Katzendeifl von gegenüber mal einen Besuch abstatten. Sollte mein Leben einmal verfilmt werden, wird es heißen:

"Das Böse hat einen Namen – PURZEL"

© 2006 Neumarkter Tagblatt

www.neumarkter-tagblatt.de

 

Spruch des Tages

"Nicht Sprüche sind es, woran es fehlt.......

woran es fehlt, sind Menschen, die sie anwenden"

Epiktet

Wir wissen nicht, was Purzels Zweibeiner und die Redaktion des  Neumarkter Tagblattes letztendlich  gegen ihren "Revoluzzer" unternehmen, oder was die Nachbarn empfehlen. Wir empfehlen in jedem Fall als reine Vorsichtsmaßnahme unsere Hundewarnschilder. Diese bietet unsere Frauchen hier gleich in zwei verschiedenen Varianten an. Für  Single- oder für Rudelhunde und zwar in Din A 5. Einfach mit Rechtsklick abspeichern, und dann auf etwas stärkerem Papier oder dünnem Karton ausdrucken.

Tipp: Für den Außenbereich kann man die Schilder auch verwenden, wenn man sie laminiert. Dann am Besten mit Selbstklebeband oder auch mit Nägeln-Achtung, die Nägel nur an den Rändern in die Folie und nicht zu nahe am Papierrand einschlagen( sonst ist das Schild nicht mehr wetterfest), befestigen

Unser Extraservice: Wer Frauchen ein Bild mit seinem Hund oder auch seinen Hunden per Mail   an setters@gmx schickt, bekommt zwischen Weihnachten und Neujahr von ihr eine  Schildervorlage mit diesem Bild  und Text als Datei zugesandt.

Viel Spaß beim Schilderbasteln wünschen  Euch Asta, Ronja und Undine

 

 

Ob wild gewordene Dackel, Setter und andere Hunde tatsächlich noch ein Leckerchen verdient haben? Wir meinen ja, da sie immerhin noch als schlechtes Beispiel dienen können. Kati hat für hausgemachte Schleckereien auch ein Rezept, das Ihr abspeichern könnt,  parat.

Tipp: Auch hierfür stärkeres Papier Din  A 5 verwenden und / oder laminieren.

 

 

 

Diesen kleinen Weihnachtsgruß   von  "Christopher's" mit Settermix Amicola, Gordon Setter Heaven  und Irish Red and White Setter Gabriella, dürft Ihr mitnehmen. Bitte auf Euerer Festplatte abspeichern   und nicht direkt verlinken. Danke!

 

Und noch ein paar Kleinigkeiten zum Mitnehmen von unserem Frauchen.

Trenner für Euere HP teilweise für dunklen und teilweise für hellen Hintergrund


 

Grüße von uns Settermädels



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