Astas Adventskalender

 

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Ein reuiger Rüde

Von Sonderkorrespondent Purzel

 

Also… Ähm… Wie sag ich das jetzt? Oh leck! Ich habe mir das noch mal überlegt, mit dem „wild und gefährlich leben“ und so. Also nicht, dass ich mir von irgend  jemandem etwas vorschreiben lassen täte! Nie nicht! Aber muss man Zweibeinern um sich herum, die einen einigermaßen regelmäßig füttern Böses antun, habe ich mir gedacht? Da gibt es doch so ein Sprichwort, gell? „Was du nicht willst, dass man dir tut, dass tu auch nicht was willst du hier“ oder so. Jedenfalls soll man auf der Erde folgen müssen, sagt der Pfarrer, damit man, wenn man in die Erde hinein gebuddelt worden ist, blitzartig in den Himmel kommt.

 

Auf alle Fälle bleibe ich vorerst ein braver Purzel, der Männchen macht, um staubige alte Kräcker zu kriegen und der in unserer bescheidenen Hütte weder tote Mäuse noch Schnaps versteckt. Mit Weihnachten hat das natürlich rein überhaupt nix zu tun, absoluter Zufall. Man kann aber leicht auf missverständliche Gedanken kommen.

 

Weil nämlich unser Katrinchen aus der Redaktion in das letzte veröffentlichte Tagblatt-Tagebuch hinein geschrieben hat, dass „freche Dackel“ wie ich pronto aus der Liste der Weihnachtsgeschenk-Empfänger gestrichen und fortan ignoriert werden. DAS KANN DIE GUTE DOCH NICHT BRINGEN! Wenn das Tagblatt-Christkind demnächst auf die Erde dar nieder rumpelt, soll es auch zu mir kommen und mich mit Schweineohren, Quietschbällen und Kauknochen überhäufen! Präsente, die darüber hinaus von getreuen Purzel-Lesern für ausschließlich diesen abgegeben werden, sollen auch ihrem rechtmäßigen Empfänger zugestellt werden.

 

Wo kommen wir denn da hin, wenn Korruption und Lügerei in unserer paradiesischen Redaktion Einzug halten? Und überhaupt: Das Katrinchen! So ein wundervolles Zweibeiner-Weiberl sieht man selten. Sie ist gewachsen wie eine Hüahzinte, hat lange, unbehaarte Beine, Glitzer-Funkelaugen wie eine kleine Kuh und ein rotbackertes liebes Gesicht. Stets duftet sie nach Veilchen und Presssack und ihre Stimme klingt wie eine Schalmei – sogar wenn sie schreit. Sie sitzet zur Rechten unserer Tagblatt-Königin Eva, die der Inbegriff von Schönheit und Weisheit ist. Ihr liebliches Wesen bringt Eiswürfel zum Schmelzen, sie ist grazil wie eine Heuschrecke und alle Zweibeiner-Männchen sind entzückt und sprachlos, wenn sie aus ihrem Thron-Zimmer kommt, wo sie in einer Audienz um Rat und Hilfe gebettelt haben.

 

Unsere Violetta ist so wunderhübsch, dass sie sich sogar vervielfältigt hat! Es ist ein Knab‘ entsprungen, der jetzt erst mit viel Hipp und Liebe aufgezogen werden muss, ehe er in goldenen Windeln mit seiner Model-Mami feierlich bei uns einzieht. Die liebe Miss Biggi, die sogar fließend fränkisch und preissisch sprechen kann, ist seit meiner Geburt vor zwölfzweiundzwanzig Jahren mein Augenstern, obwohl sie mir oft gleichzeitig vorne einen Keks hinein steckt, während sie mir hinten eine auf den Boppers haut. Ein Teufelsweib!

 

Wer die Redaktion betritt, der muss die Augen senken und die Hand vor sein Antlitz halten, damit er von der Schönheit unserer Sekretärinnen nicht geblendet wird. Ehrlich wahr. Die Micha und die Brigitte funkeln wie Altglas in der Sonne und haben Alabaster-Körper. Sie verströmen das Flair duftender Plätzchen oder auch Leberkäs-Semmeln und sind so liebreizend und geduldig, dass nicht einmal Raubmörder, die mit der Tagblatt-Berichterstattung über sich selbst etwas unzufrieden sind, ausflippen. Könnten sie schon gar nicht – weil dann täten sich unsere Redaktions-Rüden ächzend erheben und denen trotz Bandscheibenvorfall und Gichtbein schon zeigen, wo der Bartel den Most holt! Ausnahmslos alle sind, äh, gertenschlank, hoch gewachsen, durchtrainiert wie der Ottfried Fischer und so intelligent wie der Jürgen Drews und der Dieter Bohlen miteinander. Wer denen was weiß machen will, das gar nicht stimmt, den zerreißen sie in der Luft. Wer ihnen gegenüber die Unwahrheit spricht, wird gnadenlos als Lügner und Schandmaul entlarvt und notfalls sogar mit dem Auto verfolgt, wenn er Treppen hinunter rennt. Ich bin stolz, zu so einem Super-Team zu gehören und verspreche feierlich, mindestens bis Weihnachten zu folgen wie ein beknackter Pudel!

 

 

© 2006 Neumarkter Tagblatt

www.neumarkter-tagblatt.de

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Anmerkung:  Wir  hoffen, Purzel entschuldigt sich öffentlich bei allen Pudeln für diesen rüden Ausspruch, schließlich war auch Frauchens "Einstiegshund" ein Pudel . Ist wohl doch nicht all zu  weit her mit der Reue!!

Aufmerksame Beobachter haben sicher erkannt, dass es sich bei dem Engelchen auf dem Photo keineswegs um den "reuigen" Rauhhaardackel Purzel, sondern um einen Kurzhaardackel handelt.

Das Photo zeigt  Nelson, der sich sicher über einen Besuch auf seiner Homepage  freuen würde.

 
 
Spruch des Tages
 
"Nichts bereuen ist aller Weisheit Anfang"
 
Ludwig Börne
 

 

Falls Purzel und andere doch bis Weihnachten durchhalten und ihre Zweibeiner ausnahmsweise einmal nicht ärgern sollten , hat dogspecials noch ein paar Geschenktippps zusammengestellt .

 
 
 
 

Für brave Dackel, Setter, andere Vier- und natürlich auch Zweibeiner

hier gleich das passende Briefpapier von Kati für den Wunschzettel, man kann es ja auch zehnmal ausdrucken, falls ein oder zwei Blätter nicht reichen sollten. Zur Originalgröße kommt Ihr, wenn Ihr das Bild anklickt. Schaut doch einmal bei Katis Adventskalender vorbei.

 

 
 
 
 
 
 
 
 

Hier hat unser Frauchen noch ein paar weihnachtliche Trenner für Euere HP gebastelt, momentan ist sie wohl im "Trennerbastelwahn"! Trenner aussuchen, anklicken und abspeichern.

 
 
 
 
 
 
 


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