Selbstliebe
Geht es es euch auch so, dass dieses Wort einen seltsamen Beigeschmack hat?
Ich möchte euch hier einen Artikel verkürzt zu diesem Thema lesen lassen, 
 um zum Nachdenken über dieses Thema anzuregen.


Selbstliebe,

Wertschätzung dessen, wer man selbst ist ...



Im Spiegel der Seele ist alles gut, auch unsere körperliche Existenz. Der Körper und die damit verbundene Persönlichkeit, ermöglichen der Seele, sich weiter zu entwickeln. Deshalb inkarniert sie. Dankbarkeit und Wertschätzung dafür, sind hilfreich bei dieser Entwicklung. Positive und erfüllende Beziehungen zu anderen beruhen auf Selbstliebe, der wohlwollenden Beziehung zu sich selbst.

 

Diese Beziehung ist jedoch manchmal gestört und verhindert damit ein erfülltes Leben. Ein negatives Selbstbild und Selbstmissbilligung, führt leicht zu einer Überstrahlung und damit zu einer negativen Betrachtungsweise des eigenen Lebens und/oder sogar der ganzen Welt. Depression ist dann eine häufig zu beobachtende Folge einer solchen Entwicklung. Andere bestrafen sich dann selbst durch Verzicht oder gar durch Selbstopferung, die Strategie der Selbstsabotage, und verpassen so die Freuden und die Liebe des Lebens, . 

 

Zu negativen Folgen kann jedoch auch das andere Extrem führen, die Selbstverliebtheit. Durch Überhöhung der eigenen Person, wird alles um einen herum abgewertet. Mit Arroganz isoliert man sich selbst. Einsamkeit ist hier oft die selbst gewählte Konsequenz.

 

Durch Prägungen in der Jugend, durch Eltern. Lehrer und Umfeld, entsteht das Selbstbild und parallel dazu entwickelt sich auch die Beziehung zu sich selbst. Die Verantwortung dafür liegt jedoch nicht im Außen, auch wenn man eine schlechte Kindheit und Aufzucht gern dafür verantwortlich macht. Unreflektiert übernommene Glaubenssätze können spätestens im Erwachsenenalter geprüft und gegebenenfalls ersetzt werden.

 

Be- oder gar Verurteilungen durch andere sagen nur etwas aus über das Selbstbild der anderen und deren Maßstäbe, nichts jedoch über einen selbst. Sogar Beleidigungen treffen uns nur, wenn sie auch einen wahren Kern haben. Unsere Mitmenschen spiegeln uns, so wie wir sie spiegeln. Es sind Denkanstöße, entsprechen aber nicht immer unserer Wahrheit, die sich mit uns entwickelt. 


Hier liegt der Ansatzpunkt für mehr Selbstliebe. Wenn wir unsere Schatten - also die ungeliebten Teile unseres Selbst - aufdecken, die Ursachen dafür erkennen, und in der Lage sind, die alten Glaubenssätze über uns selbst über Bord zu werfen und uns anzunehmen, wie wir sind, dann arbeiten wir an unserer Selbstliebe. Wenn wir das schaffen, ändert sich auch unsere Perspektive gegenüber anderen.

 

 

Wir können auch ihnen verzeihen, sie akzeptieren, wie sie sind, im Bewusstsein, dass wir selbst und auch alle anderen nur Variationen des Ganzen sind, nicht besser und nicht schlechter, einfach nur anders.

Dieses Bewusstsein erfordert eine Entscheidung gegen die Automatik unseres menschlichen Verstandes. Hier kommt - so sehe ich es - die Seele "ins Spiel". Verstand, so perfekt er uns auch zu sein scheint, ist dennoch begrenzt.

Der Verstand filtert und sortiert vollautomatisch unsere Wahrnehmungen. Nur ein Bruchteil seiner Erkenntnisse dringt in unser Bewusstsein. Wir sehen nur den kleinen Ausschnitt, auf den er sich fokussiert, aufgrund unserer willentlichen Gedanken. Wenn wir unsere Gedanken beobachten, können wir entscheiden, ob wir sie festhalten wollen oder loslassen. Damit bestimmen wir über unser Leben und nicht die Automatik des Verstandes, die uns so oft ein Gedankengewirr präsentiert und uns nicht zur Ruhe, zu unserer Mitte, kommen lässt.

 Es gibt keinen Grund für eigene Abwertung oder Selbstbestrafung. Belohnung für schon Erreichtes ist dagegen ein Zeichen von Selbstliebe und Wertschätzung. Der Vergleich mit sich selbst, wie habe ich mich entwickelt im Laufe meiner Zeit auf der Erde, ist der einzig sinnvolle Vergleich. Wir sind hier, machen die verschiedensten Erfahrungen und lernen daraus. Jede Erfahrung zählt, üben wir also Nachsicht mit uns selbst, wenn wir zu manchen Einsichten erst spät im Leben kommen.

 

Mit Selbstliebe beurteilt man sich nicht nach irgendwelchen Kriterien, sondern sieht das ganze Bild, über den Körper hinaus. Mit diesem Bewusstsein begegnen wir uns selbst und auch allen anderen auf Augenhöhe.

  






Soweit der Artikel, ich selbst habe es für mich vor längerer Zeit so ausgedrückt.


 



Liebesbrief an mich!


Meine lieben Plattfüße,

ich liebe euch so wie ihr seid, denn ihr tragt mich seit 6 Jahrzehnten Tag für Tag durchs Leben.

Ich liebe dich mein weicher, runder Bauch,

der so manche schwere Kost vedaut hat,wenn ich mal wieder nicht auf mein Bauchgefühl gehört habe.

Ich mag euch Runzeln in meinem Gesicht und die vielen Strahlen um meine Augen,

denn sie erzählen davon, was ich schon erleben durfte.

Mein lieber Körper, auch wenn ich manchmal jammere und mit dir schimpfe, weil es wieder irgendwo zwickt,

und die Schleifspuren des Lebens Probleme schaffen, sei nicht traurig, du bist genial, du lässt mich die Schönheit dieser Erde spüren, denken, sehen und ermöglichst mir Liebe zu leben, ich danke dir.


Mein halbes Leben habe ich weder mich noch meinen Körper geschätzt. Erst als ich ganz unten war und nichts, aber auch garnichts mehr ging in meinem Leben, konnte ich meinen Gedanken eine positive Richtung geben und mich mir selbst zuwenden. Jetzt sind nicht mehr die Anderen oder die Umstände für meine Gefühle zuständig, sondern ich selbst.

Bei mir selbst angekommen, begann meine Liebe zu mir und wächst seither Tag für Tag.

Meine Liebe ist groß wie ein Bergwerk und lässt mich nie im Stich, bin nie mehr einsam,

jedes Gefühl von mir entfacht, kehrt zurück zu mir mit voller Macht.

Ich lerne täglich, setze selbst Zeichen hier und dort,- ganz ohne Wort

und ich schicke Menschen die mir nicht gut tun,- endlich fort.

Bin oft gern mit mir allein

 

denn da bei mir,- bin ich daheim.



 

 


 

Während ihr die Sonne, die Mitte unseres Sonnensystems betrachtet, versucht, die Mitte in euch zu finden: euren Geist, welcher Allmacht, Weisheit, Allwissenheit und universelle Liebe ist, und nähert euch ihm mit jedem Tag. Solange ihr von der Mitte abgeschnitten bleibt, werdet ihr hin und her geschüttelt und seid den Winden und Stürmen der Erde ausgeliefert.


 

Nun wendet ihr natürlich ein, dass die Aufgaben des täglichen Lebens euch zwingen, die Mitte zu verlassen, um euren Aktivitäten an der Peripherie nachzukommen. Aber wenn es für euch effektiv notwendig ist, euch von Zeit zu Zeit vom Zentrum zu entfernen, verpflichtet euch das nicht, die Verbindung mit ihm abzuschneiden. Im Gegenteil, je mehr Aktivitäten ihr in der Welt, an der Peripherie habt, desto mehr müsst ihr diese Verbindung mit dem Geist stärken. Denn von dieser Mitte bekommt ihr die Energie, das Licht und den Frieden, die ihr braucht, um all eure Unternehmungen zum Guten zu führen. Und die Sonne hilft euch, die Verbindung mit eurem Zentrum aufrechtzuhalten.


 



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