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Unser Sonny - Page 2 |
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Kirche - hast du uns verlassen ?Die Gewalt Tieren gegenüber nimmt immer mehr zu:Tiere werden wie leblose Wegwerfware industriell gehalten, verwertet, gezüchtet, patentiert.Der Mensch raubt sich und seinen Mitgeschöpfen die Würde durch Massentierhaltung von Nutztieren, barbarische Tierversuche, das Ausbeuten wildlebender Tiere auf dem Lande und in den Meeren. Überdies werden Tiere zum Vergnügen von Menschen misshandelt.
Die Kirche darf nicht länger schweigen!Franz von Assisi (1181 - 1262)„Gott wünscht, dass wir Tieren beistehen, wenn sie der Hilfe bedürfen. Ein jedes Wesen in Bedrängnis hat gleiches Recht auf Schutz.“Paul VI. Papst (1963- 1978)"Die Misshandlung von Tieren ist nach christlichem Standpunkt ein verwerflicher Akt der Grausamkeit.“Pius XII Papst (1939 - 1958)"Die ganze Tierwelt offenbart uns ebenso wie die ganze Schöpfung Gottes Macht, seine Weisheit und Güte. Sie verdient deshalb seitens des Menschen Ehrfurcht und Schutz. Jedes rücksichtslose Vorgehen mit Tötung der Tiere, jede Grausamkeit und unnötige Härte steht darum im Widerspruch zu einem gesunden menschlichen Empfinden. Die Rolle des Tierreichs im Schöpfungsplan besteht nicht darin, Gegenstand einer Ausbeutung irgendwelcher Art zu sein!“
LASST WORTEN TATEN FOLGEN!
Die körperliche, seelische und geistige Verwandtschaft von Mensch und Tier verbietet Tierversuche»Wissenschaftlicherseits werden die Tierexperimente mit der Ähnlichkeit und Vergleichbarkeit von Tier und Mensch begründet, die grausamen Handlungen an den Mitgeschöpfen dagegen mit der Verschiedenheit von Leiden und der nicht zutreffenden geringeren Schmerzempfindlichkeit des Tieres zu rechtfertigen versucht. Entweder unterscheiden sich Mensch und Tier so erheblich, daß die Experimente keine oder nur eine ungenügende Aussage für uns haben, oder die Tiere sind uns so ähnlich, daß sich die grausamen und tödlichen Versuche von selbst verbieten. « »Wenn Menschen und Tiere körperlich und seelisch ähnlich sind, dann müssen sie auch moralisch ähnlich bewertet und berücksichtigt werden.«
Title: Tierschützer gegen Mißhandlung von Hunden Tierschützer gegen Mißhandlung von Hunden
Das Urlaubsparadies Spanien ist für unzählige Hunde die Hölle. Wie die Spanisch-Dozentin Marie Dolores Knobloch bestätigt, werden die Vierbeiner erschlagen, vergiftet, aufgehängt. Die Braunschweigerin mahnt Touristen, sich für das Schicksal von Tieren in dem südwest-europäischen Land einzusetzen.
Jedes Jahr vor Beginn der Feriensaison sind in den spanischen Städten und an den Stränden Tierfänger unterwegs. Sie fangen streunende Hunde, sperren sie enge Boxen und laden sie in Auffangstationen ab. Enn sich nach 20 Tagen immer noch kein Besitzer gemeldet, werden die Hunde getötet. Um Kosten zu sparen, wird in den Auffangstationen mit Gift sparsam umgegangen. Der Todeskampf der Tiere dauert also lange. Andere Hunde werden in die Kanalisation gestopft.
Rassige Windhunde dagegn werden zu einem anderen Zweck mißbraucht. Wegen ihrer Schnelligkeit und Wendigkeit werden sie zur Kaninchenjagd eingesetzt, andere flitzen in Hunderennen über die Piste. Im Alter verlieren die Tiere an Schnelligkeit und Ausdauer und werden dann in Wäldern aufgehängt. Durch Verwilderung und intensive Zucht von Rassehunden vermehren sich Hunde erheblich. Überzählige Welpen werden in Mülltonnen gesteckt oder lebendig begraben, schildert die Deutsch-Spanierin das Geschehen in ihrer Heimat.
Wegschauen hilft den Tieren nicht. Der Vorschlag der Deutsch-Spanierin: Protestschreiben an das spanische Konsulat in Hannover sowie das Urlaubsland wechseln. "Wenn die spanische Urlaubsindustrie wegen der Tierquälereien finanzielle Einbußen hinnehmen muss, besteht die Wahrscheinlichkeit, dass sich an dieser Situation etwas ändert." Darüber hinaus sollten Tierfreunde streunenden Vierbeinern die Chance auf ein besseres Leben bieten und sie in Transportkörben im Flugzeug mit nach Deutschland nehmen. Gewiss, nicht alle Spanier sind Tierquäler. Aber leider traut sich niemand, den Nachbarn wegen seines Verhaltens zu kritisieren.
Susanne Hesse
IMP-Agentur
Schlag und Tritt gegen Pitbull - 30 Tage Gefängnis bedingt für 32-jährigen Hundehalter07.12.2005 Bericht in der online-News Ausgabe der NZZ (nzz.ch/2005/12/07/zh/articleDE103.html) Die Stiftung für das Tier im Recht begrüsst die am 6. Dezember 2005 vom Bezirksgericht Zürich gegen einen Tierquäler ausgesprochene (bedingte) Gefängnisstrafe von dreissig Tagen für das vorsätzliche Schlagen und Treten seines Pitbulls. Mit ihrem beherzten und mutigen Urteil ist die Einzelrichterin damit der von der Stiftung für das Tier im Recht letztmals im vergangenen Oktober vehement geforderten Verschärfung der Urteilspraxis in Tierschutzfällen nachgekommen. Eine Analyse der von der Stiftung für das Tier im Recht konzipierten Datenbank sämtlicher gemeldeter Schweizer Tierschutzstraffälle (www.tierschutz.org/tierstraffaelle/index.php) zeigt, dass ähnliche Handlungen in den letzten Jahren nur sehr zurückhaltend sanktioniert wurden. So wurden Täter wegen der Misshandlung von Hunden meist nur mit Bussen von wenigen hundert Franken bestraft (siehe etwa die Fälle SH03/019, SG01/008, ZH99/99/122, ZH01/058 oder SO04/003). Die nun ausgesprochene Freiheitsstrafe ist ein Schritt in die richtige Richtung und ein klares Bekenntnis dafür, dass Tierquälereien und andere Tierschutzverstösse von den Untersuchungsbehörden und Gerichtsinstanzen nicht mehr als Bagatelldelikte verharmlost, sondern mit Strafen belegt werden müssen, die dem Tierleid angemessen sind. Es bleibt zu hoffen, dass dieses positive Beispiel Schule macht und andere motiviert, künftig mindestens ähnliche scharfe Sanktionen auszusprechen. Anzumerken bleibt, dass die Höhe der ausgesprochenen Strafe – im Gegensatz zum plötzlichen Medieninteresse am vorliegenden Fall – in keinem Zusammenhang mit dem letztwöchigen "Kampfhund"-Drama von Oberglatt steht. Die Anklage des Staatsanwalts, der die Einzelrichterin vollumfänglich gefolgt ist, wurde bereits vor dem tragischen Ereignis eingereicht, bei dem ein Knabe von drei Pitbull-Terriern getötet wurde.
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