R.I.P. Russell Means Tribute

 Oyate Wacinyapin (10 November 1939 – 22 October 2012)

Trudell Full Documentary

DAKOTA 38 - Full Movie in HD

Landraub bedroht Ureinwohner „Gebrochene Versprechen und Verträge “ Lakota Sioux Nation Leaves America

Amerika betrog sie und alle anderen Ureinwohner. Über die gesamte Geschichte der USA, und vorher, dominierte die Politik der Völkermords.

Der Historiker Ward Churchill erklärte vier Jahrhunderte systematischen Abschlachtens. Er behandelte die Zeit von 1492 bis 1892. Er fährt mit dem weiter, was heute gegen die Kultur der Ureinwohner unternommen wird.

Churchill schätzte, dass man etwa 100 Millionen Menschen der Ureinwohner in beiden Amerikas „mit Äxten und Schwertern zerhackt, lebendig verbrannt und von Pferden zertrampelt, im Spiel gejagt und den Hunden verfüttert, erschossen, geschlagen, erstochen, für Kopfgeld skalpiert, an Fleischhaken aufgehängt und auf dem Meer über Bord der Schiffe geworfen, als Arbeitssklaven zu Tode geschunden, absichtlich verhungern und zu Tode erfrieren lassen hat bei einer Vielzahl von erzwungenen Märschen und Internierungen, und sie in einer unbekannten Zahl von Fällen absichtlich mit epidemischen Krankheiten infiziert hat“.

Die Zerstörung ihrer Kultur geht in neuen Formen weiter. „Der amerikanische Holocaust war und bleibt beispiellos hinsichtlich seines Umfangs, seiner Grausamkeit und seiner Fortdauer über die Zeit.“

Schweigen und Bestreiten unterdrücken, was geschah und was heute weitergeht. Versuchen Sie irgendwo in den wichtigsten amerikanischen Medien einen Bericht darüber zu finden. Nahezu nichts wird darüber gebracht und schon gar nicht erklärt.

Die Überlebenden stellen einen winzigen Teil der ursprünglichen Zahl dar. Auch sie symbolisieren die langjährige amerikanische Tradition des Gemetzels und der Bösartigkeit. Nach Jahrhunderten des systematischen Abschlachtens schätzt das statistische Amt auf etwa eine Viertelmillion USA-Überlebende. Und diese leben in einem ewigen Kampf, um über die Runden zu kommen.

Raphael Lemkin definierte „Genozid“ als:

„die Zerstörung einer Nation oder ethnischen Gruppe“, was anderen Begriffen wie „Tyrannenmord, Ermordung, Kindstötung, usw., entspricht.“ (Er) muss nicht notwendigerweise die Zerstörung einer Nation bedeuten, außer er würde durch Massentötungen erreicht. … Wenn er beabsichtigt ist … was bedeutet, dass es einen koordinierten Plan (zum Zerstören) der essentiellen Fundamente des Lebens einer nationalen Gruppe gibt, mit der Absicht, sie zu eliminieren oder sie beträchtlich zu schwächen oder ihr zu schaden.“

„Pläne zum Völkermord beinhalten die Auflösung … von politischen und sozialen Institutionen, Kultur, Sprache, nationalem Empfinden, Religion, wirtschaftlicher Existenz, persönlicher Sicherheit, Freiheit, Gesundheit, Würde und des menschlichen Lebens.“

Die Genfer Konvention von 1948 über die Prävention und Bestrafung des Verbrechens des Genozides definiert ihn gesetzlich wie folgt:

„jeder (Akt wie jene Obenstehenden) mit der Absicht, teilweise oder ganz die nationale, ethnische, rassische Gruppe durch Töten ihrer Mitglieder zu zerstören; indem ihnen ernsthafte körperliche und mentale Verletzungen beigebracht werden; (oder) oder (sie) absichtlich Bedingungen aussetzen“, die sie teilweise oder ganz zerstören könnten.

Das Zerstören der Kultur der Menschen, sie an der Ausübung ihrer Religion hindern, sie am Sprechen ihrer eigenen Sprache und/oder am Weitergeben ihrer Traditionen an die neuen Generationen hindern, dies sind völkermörderische Akte.

Die konstitutionellen Verfügungen lassen es nicht zu, dass die Regierung die Menschen missbraucht oder ihnen ihre Rechte verweigert. Sie ermächtigen nicht zu Völkermord, weder im Inland noch im Ausland. Sie ermächtigen nicht zum Diebstahl oder zur Besetzung ihres Landes.

Gleichwohl werden rechtsverbindliche Prinzipien mit Füßen getreten. Amerika, Israel und ihre schurkischen NATO-Partner vergewaltigen sie ungestraft. Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschheit und Völkermord sind die offizielle Politik. Millionen von Leichen zeugen davon.

Am 17. Dezember 2007 begab sich eine Delegation des Volkes der Lakota nach Washington. Sie erklärten die Unabhängigkeit. Sie nannten dies „den letzten Schritt des am längsten laufenden Rechtsstreites“ in der Geschichte.

Es handelt sich nicht um ein Einstellen, sagten sie. Es ist ein rechtmäßiger „unilateraler Rückzug“ von Vertragsverpflichtungen, wie es unter der Wiener Vertragsrechtskonvention von 1969 zulässig ist.

Damals sagte Russell Means, Führer des AIM (Bewegung der amerikanischen Indianer):

„Wir sind nicht länger Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika, und alle, die in der Fünf-Staaten-Zone leben, die unser Land umfasst, sind frei sich uns anzuschließen.“

„Wir bieten jedem die Bürgerschaft an, unter der Bedingung, dass er auf die US-Bürgerschaft verzichtet.“

„Die Kolonialherrschaft der Vereinigten Staaten ist zu Ende.“

Unterzeichnete Dokumente wurden dem Außenministerium übergeben. Die Souveränität war deklariert. Die Republik von Lakota war etabliert. Dies beruht auf dem Abkommen von Fort Laramie von 1851. Dieses Abkommen schuf die Große Nation der Lakota (Sioux). Es verkündet unter anderem:

„Das Territorium der Nation der Sioux oder Dahcotah, beginnend mit der Mündung des White Earth River, zum Missouri River; von dort in südwestlicher Richtung bis zu den Abzweigungen des Platte River, von dort hinauf zur nördlichen Abzweigung des Platte River, an einem Punkt, der als Red Buts bekannt ist, oder wo die Straße den Fluss verlässt; von da an entlang der Bergkette, die als Black Hills bekannt ist, bis zum Quellgebiet des Heart River; von da an den Heart River hinunter bis zu seiner Mündung; und von dort den Missouri River hinunter bis zum Ausgangsort.“

Das Abkommen gab dem Volk der Lakota Teile von Nordnebraska, die Hälfte von Süddakota, einen Viertel von Norddakota, einen Fünftel von Montana und weitere 20% von Wyoming.

Der unilaterale Rückzug von allen Abkommen und Verträgen ist längst gängige Politik geworden. Amerika hat seine Übereinkünfte nie eingehalten. Mehr darüber weiter unten.

Frühere Geschehen führten zu der Deklaration von 2007. 1974 unterzeichneten 5000 Delegierte des International Indian Treaty Council (Internationaler Rat der Indianischen Abkommen), welche 97 nord- und südamerikanische Völker der Ureinwohner vertraten, eine Deklaration der fortwährenden Unabhängigkeit.

Es war ein „Manifest, welches die Weisheit von Tausenden von Menschen, der Vorfahren, repräsentiert, und das Große Mysterium unterstützt die Rechte der Nationen der Ureinwohner frei zu leben und alle Maßnahmen zu ergreifen, die für die Souveränität notwendig sind“.

Zahlreiche Ältere stimmten dem zu. Sie repräsentierten die zu einem freien Leben geborenen Vorfahren. Sie gaben den Delegierten zwei Mandate:

1. Internationale Anerkennung gewinnen. Im September 2007 bestätigte die UNO-Deklaration die Rechte der Ureinwohner.

2. „Wir müssen uns immer daran erinnern, dass wir einst freie Menschen waren. Tun wir das nicht, werden wir aufhören Lakotas zu sein.“

Das Recht, zu ihrem einstigen freien und unabhängigen Status zurückzukehren, war festgestellt. Am 17 Dezember 2007 deklarierten sie das formell.

In dem Fall „Vereinigte Staaten gegen Nation der Sioux“ von 1980 bestätigte der Oberste Gerichtshof eine Entschädigungssumme von 105 Millionen USD an acht Sioux-Stämme. Dies war die Entschädigung für verlorenes Land. Das ihnen auf gesetzlose Weise weggenommen wurde.

Der Gerichtshof verweigerte jedoch, was die Sioux-Völker am meisten wollten – ihr Land zurück. In der Folge lehnten sie das Geld ab. Sie machten ihre souveränen Rechte erneut geltend.

Zweiunddreißig Jahre von Zinseszins macht aus der Entschädigung von 1980 heute 400 Millionen USD. Das ist ein winziger Teil von dem, was das Volk der Sioux verlor. Sie verlangen und haben Anrecht auf das, was ihnen rechtmäßig gehört. Amerikas höchstes Gericht hat keine Souveränität über ihre Rechte. Das politische Washington auch nicht.

Die Lakota sagen, die US-Gesetze unterstützten sie. Systematisch brach Amerika die Abkommen und stahl ihr Land. Es ist ihr Land, und sie wollen es zurück. Die Republik Lakota erhebt Anspruch darauf.

Am 29. September 2012 wiederholte Means, was er und andere im Dezember 2007 verkündet hatten:

„Wir sind nicht mehr Bürger der Vereinigten Staaten, und all jene, die in der Zone der fünf Staaten leben, die unser Land umfasst, sind frei sich uns anzuschließen.“

Er zählte seit Langem bestehende Probleme und Missstände auf. Darunter befinden sich der Landdiebstahl, Ausplündern der Bodenschätze, Armut, Arbeitslosigkeit, Repression und eine allumfassende menschliche Verworfenheit. All dies ist aus den Augen, aus dem Sinn.

Die Republik von Lakota beschreibt den weiterhin andauernden Genozid wie folgt:

1. Sterblichkeit

Die Lebenserwartung für einen Lakota-Mann beträgt weniger als 44 Jahre. Dies ist die tiefste Rate von allen souveränen Ländern. Es ist die höchste in Amerika. Die Kindersterblichkeit ist dreimal höher als der amerikanische Durchschnitt. Krankheiten sind eines der Hauptprobleme. „Krebs ist nun auf epidemischem Niveau.“

Die Selbstmordrate unter Teenagern ist um 150% höher als der amerikanische Durchschnitt. Ein Viertel der Lakota-Kinder werden durch zugewanderte Leute gefördert oder adoptiert. Dieses Vorgehen zerstört ihre Identität und die Kultur. Ward Churchill nennt dies: Töten des Indianers, Retten des Menschen.

2. Krankheit

Tuberkulose ist 800% höher als der amerikanische Durchschnitt. Gebärmutterhalskrebs ist fünfmal höher. Diabetes ist acht Mal häufiger als der Landesdurchschnitt. Das Bundeswarenprogramm für Lebensmittel liefert völlig überzuckerte Lebensmittel. Diese tragen zu der schlechten Gesundheit bei.

3. Armut

Das mittlere jährliche Einkommen beträgt zwischen 2600 bis 3500 USD. Die Armut betrifft 97% der Lakotas. Viele Familien können sich lebensnotwendige Güter nicht leisten, die die meisten Leute als selbstverständlich betrachten. Im Winter benutzen viele den Backofen zum Heizen. Von einfachen Luxusgütern hat man noch nie etwas gehört. Das Leben ist hart, gnadenlos, zermürbend und unerbittlich.

4. Arbeitslosigkeit

Sie liegt bei 80% oder höher. Korruption, Vetternwirtschaft und Gleichgültigkeit in der Regierung zerstören normale Gelegenheiten des Lebens.

5. Wohnungswesen

Im Winter sterben ältere Menschen an Unterkühlung. Sie frieren sich zu Tode wegen mangelnder Heizung. Ein Drittel der Häuser hat keine Trinkwasser- und Abwasserleitungen. Etwa 40% haben keine Elektrizität. Etwa 60% der Familien haben kein Telefon.

Des Weiteren sind 60% der Häuser mit einem potentiell tödlichen Schimmelpilz befallen. Es leben im Durchschnitt 17 Personen in jedem Haushalt. Viele Wohneinheiten haben nur zwei oder drei Räume. Es gibt Häuser, die für sechs bis acht Leute gebaut sind, aber es leben bis zu 30 darin.

6. Drogen und Alkohol

Über die Hälfte der Erwachsenen kämpfen mit Süchten und Krankheiten. Der Alkoholismus beeinträchtigt 90% der Familien. Man weiß von zwei Metamphetamin-Laboratorien, die in Betrieb sind. Die Behörden haben sie nicht geschlossen.

7. Inhaftierung

Die Inhaftierung von Leuten indianischer Abstammung übersteigt jene der Weißen mit 40%. Die Ureinwohner machen 2% der Bevölkerung Süddakotas aus. Aber sie machen 21% der Inhaftierten aus. Die Indianer haben die zweithöchste Insassenrate in den Staatsgefängnissen in Amerika. Die meisten leben in Bundesreservaten. Weniger als 2% leben da, wo die amerikanischen Staaten die Rechtsprechung haben.

8. Kultur

Sie ist von der Auslöschung bedroht. Es ist die Politik des Bundes, sie zu zerstören. Nur 14% der Lakotas sprechen ihre Sprache. Sie wird nicht an die Generationen weitergegeben.

Der fließend Lakota Sprechende ist durchschnittlich 65 Jahre alt. In einer weiteren Generation oder vielleicht weniger werden nur noch wenige oder gar keine übrigbleiben. Das Sprechen der Lakotasprache ist in den amerikanischen Staatsschulen nicht erlaubt und wird auch nicht gelehrt. Und auch sonst wird kaum etwas über die Geschichte und Kultur der Ureinwohner gelehrt. Amerika will, dass sie zerstört und vergessen werden.

Der Kampf der Lakotas begann mit dem Kauf von Louisiana von 1803. Sie nennen dies „Fantasie“-US-Geschichte. Damals verkaufte Frankreich Amerika 530 Millionen Acres (Morgen = ~4047m²) Ureinwohnerlandes für 15 Millionen USD. Die Lakotas waren die Besitzer eines Teils davon. Sie oder andere indigene Völker wurden nicht konsultiert.

Sie sind immer systematisch ignoriert und vergewaltigt worden. Von 1778 bis 1871 verhandelte Washington über 372 Abkommen. Ihre Verfügungen wurden systematisch mit Füßen getreten. Amerikas Eroberung des Westens beinhaltete das Überfallen, das Legen von Umgebungsbränden, Diebstahl und Besetzung ihres Landes. Das ist es, wie ein Imperium vorgeht. Es ist überall dasselbe.

Über das gesamte 19. Jahrhundert (und früher) war Washington mit militärischen, legalen und politischen Kämpfen gegen die indigenen Völker beschäftigt. Ihre Rechte wurden ihnen verachtungsvoll verweigert. Auf diese Weise ist das heutige Amerika geschaffen worden.

Der Vertrag von Fort Laramie von 1851 wurde systematisch gebrochen. Und das gleiche geschah mit den Bestimmungen aller anderen Verträge. Von 1866 – 1868 ließ Washington den Bozeman-Pfad durch das „Herz der Lakota-Nation“ gehen. Dies war eine Abkürzung zu den Goldfeldern in Montana. Entlang dieser Route wurden auf gestohlenem Land militärische Forts gebaut. Dies war eine Verletzung der Bestimmungen des Vertrages von 1851. Daraus ergaben sich Kämpfe. Washington handelte einen Frieden aus. Dann folgte der Fort-Laramie-Vertrag von 1858. Die Ureinwohner dachten, sie hätten gewonnen, aber es war ein illusorischer Pyrrhussieg.

Die einseitige Crow-Dog-Entscheidung des Obersten Gerichtshofes von 1883 machte da keinen Unterschied. Das Gericht anerkannte die Freiheit und die Unabhängigkeit der Lakotas. Es entschied, dass die Rechtsprechung in internen Angelegenheiten ausschließlich Sache der Stämme sei. Das machte nichts.

Die transkontinentale Eisenbahn erleichterte die Entwicklung und den Raub von Land und Bodenschätzen.

1885 verabschiedete der Kongress ein Gesetz über schwere Verbrechen. Dieses Gesetz dehnte die Zuständigkeit der US-Rechtsprechung bis ins Territorium der Lakota aus. Im selben Jahr wurde die letzte große Büffelherde eliminiert. Einst betrug ihre Zahl 60 Millionen. Die Ureinwohner waren von ihnen abhängig für Nahrung.

1887 verabschiedete der Kongress das Allgemeine Zuteilungsgesetz (Dawson-Gesetz). Es beendete den gemeinschaftlichen Besitz von Reservationsland. Es verteilte Parzellen von 160 Morgen an einzelne Indianer. Die Stämme verloren so Millionen von Morgen. Reiche Rancher bewirtschaften sie heute.

1888 begann der Kongress, den Indianern ihre spirituellen und Gebetszeremonien zu verbieten. Dies war Teil der Zerstörung der Ureinwohnerkultur. 1891 wurde ein Beauftragter für indianische Angelegenheiten ernannt. Dies diente dazu, sicherzustellen, dass die indigenenVvölker die Gesetze des weißen Mannes befolgten.

Es folgten noch viel mehr Missbräuche. Im Fall Lone Wolf gegen Hitchcock (1903) anerkannte der Oberste Gerichtshof völlig illegal eine nahezu absolute, uneingeschränkte Macht des Kongresses hinsichtlich indianischer Angelegenheiten.

Dadurch konnten die amerikanischen Behörden hindernislos Stammesland und Bodenschätze stehlen. Sie taten dies unter dem Vorwand, so ihren Verpflichtungen dem Bund gegenüber nachzukommen.

Dieses Vorgehen schaffte unilateral fundamentale indigene Rechte ab. Der Gerichtsentscheid wurde dazu benutzt, Hunderte von Abkommen zu verletzen. Wie andere Ureinwohnervölker auch wurden die Lakotas schmerzlich geschädigt.

Ihre heiligen Black Hills (Schwarze Berge) wurden ihnen gestohlen. Und natürlich die sich in ihnen befindlichen wertvollen Bodenschätze. Die Lakotas wollen das zurückhaben, was ihnen rechtmäßig gehört. Ihre Vorfahren glaubten, der Fort-Laramie-Vertrag von 1868 verschaffe ihnen den Sieg. Sie hatten sich geirrt.

Und dann, 1904, sogar noch nach Lone Wolf gegen Hitchcock, glaubten einige, dass der Vertrag „das einzige Beispiel in der Geschichte der Vereinigten Staaten war, wo die Regierung einen Krieg anfing und nachher einen Frieden aushandelte, bei dem sie alles zugestand, was der Feind forderte, ohne im Gegenzug etwas zu verlangen.

Bis zum Gesetz über die indianische Staatsbürgerschaft von 1924 befanden sich die indigenen Völker in der Lage, dass man ihnen etwas verweigerte, wozu niemand das Recht hatte. Tatsächlich räumten ihnen die Gesetze ein, nominal überhaupt niemals existiert zu haben.

Die gesamte Geschichte der indigenen Völker Amerikas widerspiegelt entsetzliche verlorene Kämpfe. Von 1492 an bis heute erlebten sie, wie ihnen Versprechungen gemacht wurden, nur um dann wieder gebrochen zu werden. Was übrigbleibt sind entrechtete Menschen. Die meisten sind bar jeder Hoffnung.

Ob in Reservationen oder assimiliert, sie sind aus den Augen, aus dem Sinn. Einst lebten sie friedlich auf ihrem eigenen Land. Die weißen Siedler veränderten die Dinge. Die westliche Zivilisation zerstörte ihre Lebensweise. Da drin liegt absolut nichts Zivilisiertes.

Sie werden entweder ignoriert, verspottet oder in Filmen und in der Gesellschaft dämonisiert. Man nennt sie Trunkenbolde, Bestien, Primitive oder Wilde. Amerika war schon immer eine weiße suprematistische Gesellschaft.

Reiche, mächtige Elitisten herrschen darin. Die Ureinwohner und auch die meisten anderen Leute zählen nicht. Sie werden systematisch benutzt und missbraucht. Um ihre Bedürfnisse kümmert sich niemand. Dies ist die amerikanische Art und Weise.

http://rense.com/general95/sioux-nation-leaves-us.html
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Große Ratsversammlung indigener Stämme Nordamerikas: Kampf um die Black Hills

 “Protect the Sacred – Schutz des Heiligen vor Ölsand und Keystone XL” – Sioux und Dakota greifen zur Verteidigung ihrer Heimat zu den Waffen.

In den Vereinigten Staaten von Amerika findet zur Zeit anlässlich des Abschlusses des historischen Friedensvertrages vom 23. Januar 1863 eine Vollversammlung unter Beteiligung von führenden Vertretern der First Nation aus Kanada aus besorgniser-regendem Anlass vom 23. Januar bis 25. Januar 2013 in Ihanktonwan (Yanktown Homelands) in Pickstown in Süd-Dakota statt, die mit einer Heiligen Zeremonie eröffnet wurde.

Vor einhundertundfünfzig Jahren schlossen die Stämme der Ihanktonwan, Ponca und Pawnee Nations einen Friedensvertrag (Ihanktonwan Oyate of the Oceti Sakowin 1863 Peace Treaty) mit Bevollmächtigten der Regierung der Vereinigten Staaten – den ersten schriftlichen Vertrag in der Geschichte des nordamerikanischen Kontinents zwischen den Ureinwohnnern und der US-Regierung.

Durch die Großprojekte des Ölsand-Abbaus und die Keystone XL-Pipeline der kanadischen und US-amerikanischen Regierung im Verbund mit internationalen Energiekonsortien sind weite Gebiete – unter anderem die heiligen Berge Black Hills – von Umweltverschmutzung und Zerstörung der Natur bedroht.

Die Große Ratsversammlung wendet sich nach vielen Protesten – eine große Anzahl davon fanden im vergangenen Jahr auch vor dem Weissen Haus statt – an alle besorgten Menschen, besonders auch die Landwirte und Viehzüchter sowie Wirtschafts- und Umweltverbände, die Presse und Rechtsanwälte mit der Bitte um eine beispiellose einheitliche Unterstützung bei dem Kampf gegen die Ausbeutung der Gebiete, denn diese großflächige Zerstörung hat Auswirkung auf den gesamten Planeten.

Die Waffen für eine erfolgreiche Verteidigung bestehen in der Aufklärung der Öffentlichkeit, Pressearbeit, Zusammenschluss und gemeinsames Vorgehen, weltweite Solidarität und Gewinnung vieler gleichgesinnter Verbündeter, um Druck auf die Politik der US-Regierung auszuüben.

Am 24. Januar 2013 bekunden indigene Kommunen aus Ecuador ihre Unterstützung in einem “Brief der Solidarität

Die Teilnehmer der Vollversammlung planen die Unterzeichnung eines neuen Internationalen Vertrages, um die Keystone XL TransCanada Pipeline effektiv zu blockieren. Dieser Internationale Vertrag zum Schutz des Heiligen vor Ölsand und Keystone XL wird auf der Grundlage der Save the Fraser River Declaration, den Rights of Mother Earth Accord, der Indigenous Leaders Spiritual Declaration, der Earth Charter und der UN Declaration on the Rights of Indigenous Peoples beruhen.

Die Ratsversammlung beruft sich auch auf die Winter Doctrin aus dem Jahr 1908, eine Entscheidung des Obersten Gerichtshof der USA, die über dem Gesetz des Bundesstaates steht und als Wasserrecht die Nutzung und Erhalt des Wassers den Bewohnern der “Reservate” garantiert (ausführlichere Informationen dazu sind hier zu finden).

Präsident Barack Obama, der geschickt die Entscheidung über das Projekt über das Wahljahr hinaus verschoben hat, erhielt persönlich eine Einladung, einen Vertreter zu der Versammlung zu senden, um alle Beteiligten zu hören und die gemeinsamen Massnahmen, die ergriffen werden zu bezeugen.

Die zukünftige Genehmigung der Keystone XL-Pipeline wird als ein weiterer Schritt zur Annullierung des Vertrags von 1863 betrachtet werden – und möglicherweise andere entsprechende Verträge – dies wird sehr bedauerliche Folgen haben, so die Botschaft.

John Kerry, Kandidat als zukünftiger US-Aussenminister, wurde bei der gestrigen Anhörung vor dem Ausschuss des Senats der Vereinigten Staaten zur Aussenpolitik auch zu seiner Meinung zu dem grenzüberschreitenden Pipeline-Projekt befragt: “Es gibt ein gesetzliches Verfahren in Bezug auf die Überprüfung und das ist derzeit im Gange. Es wird nicht lange dauern, bis es auf meinen Schreibtisch kommt und ich werde die entsprechenden Urteile darüber fällen.”

Hierzu ist anzumerken, dass der zukünftige US-Aussenminister in dieser Angelegenheit völlig befangen ist, denn er hält laut Berichten in der kanadischen Presse nicht unerhebliche Anteile an diesem Projekt. So haben Kerry und seine Frau, eines der reichsten Ehepaare der USA, eine dreiviertel Million US-Dollar in den Ölkonzern Suncor investiert, der in der kanadischen Provinz Alberta Ölsand-Abbau betreibt.

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Der weltweit zunehmende Landraub bedroht die Existenz von Millionen Ureinwohnern. Darauf macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des internationalen Tages der indigenen Völker (9. August) mit einem neuen Menschenrechtsreport aufmerksam. „Die große Nachfrage von Investoren nach fruchtbarem Ackerland hat dazu geführt, dass indigene Völker in den vergangenen zehn Jahren viele Millionen Hektar Land verloren haben“, beklagt die GfbV. „Vor allem der Palmöl-Boom hat tödliche Folgen für indigene Völker, weil er systematisch den Landraub schürt und die wirtschaftliche und kulturelle Existenz von Ureinwohner-Gemeinschaften zerstört.“ Weltweit gibt es nach Schätzungen der Menschenrechtsorganisation rund 6.500 indigene Gemeinschaften mehr als 370 Millionen Angehörigen.

Anhand von zwölf Beispielen aus Asien, Afrika und Süd- sowie Mittelamerika dokumentiert die GfbV, wie nationale und internationale Agrar-Unternehmen sowie Investmentfonds oft ohne Wissen der Indigenen langfristig Agrarflächen pachten, die seit Generationen von den Ureinwohnern genutzt werden. „Behörden und Institutionen leisten bereitwillig Hilfe bei diesem staatlich sanktionierten Landraub, in dem sie Gebiete der Ureinwohner für „herrenlos“ und „ungenutzt“ erklären.“ Dabei wird auch nicht davor zurückgeschreckt, Ureinwohner einzuschüchtern und zu bedrohen.

Besonders dramatisch ist die Lage in den südostasiatischen Staaten Indonesien, Malaysia, Philippinen und Kambodscha. So sind auf der südphilippinischen Insel Mindanao rund 4,5 Millionen Lumad-Ureinwohner von Landraub betroffen. In Indonesien leiden viele der 40 Millionen Ureinwohner unter den Folgen des Ausbaus der Ölpalm-Plantagen. Bis zum Jahr 2020 sollen dort auf sieben Millionen Hektar Land neue Ölpalm-Plantagen entstehen. Dayak-Ureinwohner auf der Insel Borneo und Papua-Ureinwohner auf der Insel Neuguinea protestieren gegen die Zerstörung ihrer Lebensgrundlage. Allein 2011 gab es in Indonesien 2.791 Landrechtsauseinandersetzungen.

Nicht viel besser ist die Lage im Nachbarland Malaysia, wo 150.000 Orang-Asli-Ureinwohner und drei Millionen Dayak um ihr Überleben fürchten. Sie gehen wegen des Landraubs vor Gericht. Vor Malaysias Gerichten sind mehr als 200 Landrechtsverfahren anhängig. Aber auch in Russland (Sibirien), Burma, Äthiopien, Sudan, Südsudan, Guatemala, Kolumbien und Argentinien führt Landraub dazu, dass indigene Völker um ihr Überleben fürchten müssen.

Keine Mitsprache für indigene Anwohner in Brasilien. Bericht zur Lage der indigenen Bevölkerung im brasilianischen Amazonas

Bei der Energiegewinnung im Amazonasgebiet haben indigene Anwohner ein Mitspracherecht – per Gesetz. Doch die brasilianische Regierung nimmt darauf keine Rücksicht. Wachstum ist die Zauberformel der brasilianischen Regierung. Seit der Einführung des sogenannten Programms zur Beschleunigung des Wirtschaftswachstums (PAC) hat sich die Wirtschaftsleistung des Landes fast verdoppelt. Rohstoffabbau, Zertifikatehandel und Energiebauprojekte führen jedoch immer mehr zur Zerstörung des Lebensraums der indigenen Bevölkerung des Amazonas. Viele indigene Gemeinschaften sind ganz oder teilweise verschwunden oder haben sich in die Tiefen des Regenwaldes zurückgezogen. In Brasilien leben heute noch 817‘000 Indigene – dies entspricht weniger als einem Prozent der gesamten Bevölkerung.

Der Hunger nach Bodenschätzen, getrieben durch die grosse Nachfrage in den entwickelten Ländern und in den aufstrebenden Märkten, lässt die Preise für Rohstoffe steigen. Hunderte Gesuche für Rohstoffabbauprojekte wurden eingereicht und zum Teil vom brasilianischen Ministerium für Bergbau bewilligt, sogar in Indigenenschutzgebieten. Die indigene Bevölkerung kommt damit immer stärker in Bedrängnis.

“In den kommenden 50 Jahren werden im Amazonasgebiet mehr als 300 Wasser-kraftwerke stehen”, sagt Saulo Feitosa vom Indio-Missionsrat der katholischen Kirche (CIMI) voraus. Eben wegen dieser Entwicklung sei es so wichtig, dass die indigenen Anwohner ordnungsgemäß informiert und miteinbezogen würden. “Für die Regierung ist es aber leider normal, nicht nach deren Meinung zu fragen”, klagt Feitosa.

Ein besonders prominentes Beispiel für die Missachtung der indigenen Belange ist der Belo-Monte-Staudamm im Bundesstaat Pará. Die Stammesangehörigen fordern seit Beginn der Bauarbeiten den Stopp des Dammprojektes, da das Baukonsortium zahlreiche soziale wie ökologische Auflagen missachtet. Immer wieder kommt es zu Auseinander-setzungen: Ende Juni 2012 hatten die Ureinwohner einen Teil der Baustelle besetzt und erst nach drei Wochen geräumt. Ende Juli nahmen sie mehrere Arbeiter des Belo-Monte-Staudamms als Geiseln.

500 Quadratkilometer Urwald sollen überflutet werden

Durch die Stauung des Xingu-Flusses soll eine Fläche von etwa 500 Quadratkilometern Urwald überflutet werden. Der Fluss würde unschiffbar, Fischfang wäre nicht mehr möglich. Stammesangehörige der Juruna und der Arara fordern Aufklärung über Einzelheiten sowie die Erfüllung von ökologischen Auflagen des Großprojektes, berichten brasilianische Tageszeitungen. Das ist laut Verfassung auch ihr Recht.

Schutzorganisationen der indigenen Völkergruppen und Vertreter der Bundes-staatsanwaltschaft beschuldigen die brasilianische Regierung, den Artikel 231 der Verfassung zu ignorieren. Er fordert die Mitsprache der betroffenen Gruppen – und zwar vor Beginn beabsichtigter Bauarbeiten. Kritiker beklagen, dass in den anberaumten Treffen zwischen Indianerstämmen und Politikern lediglich die nächsten Bauabschnitte angekündigt werden, ohne aber nach der Meinung der Anwohner zu fragen.

333 indigene Schutzgebiete betroffen

Belo Monte ist kein Einzelfall. Der DW liegen Zahlen einer erst im September erscheinenden Studie des Indio-Missionsrats der katholischen Kirche (CIMI) vor. Demnach beeinträchtigen 454 geplante, im Bau befindliche oder bereits durchgeführte Unternehmungen insgesamt 333 indigene Schutzgebiete. Damit kann eine Umsiedelung gemeint sein oder auch der Verlust der Lebensgrundlage, beispielsweise des Fischens.

In seiner Studie benennt der CIMI 158 betroffene Indianervölker, von denen keines vor Beginn der Bauarbeiten von der Regierung richtig informiert worden ist. Nach Aussage der Studie ziele mehr als die Hälfte aller Projekte auf den Energiegewinn ab, wie beispielsweise Wasserkraftwerke. Ein Regionaltribunal forderte jetzt den sofortigen Stopp des Wasserkraftwerks Teles Pires, an den Grenzen der Bundesstaaten Pará und Mato Grosso. Entgegen eindringlicher Warnungen – auch seitens der Umweltschützer – verteidigt Staatpräsidentin Dilma Rousseff den Ausbau von Wasserkraftwerken in Brasilien. Die Regierung sehe sie als zentrale Quelle zur Energiegewinnung im wirtschaftlich wachsenden Brasilien an.

Die brasilianische Regierung hat zu Jahresbeginn eine Arbeitsgruppe gegründet, um die Mitsprache der indigenen Gruppen zu garantieren. Theoretisch haben sie nämlich sogar ein Veto-Recht gegen Maßnahmen, die die ihnen zugewiesenen Gebiete betreffen. Sílvio Albuquerque, einer der Repräsentanten der Regierung in der Arbeitsgruppe, behauptet, dass es sehr wohl Treffen mit den indigenen Gruppen gegeben habe. Eindeutige Regelungen seien jedoch nicht getroffen worden, so Albuquerque.

Quellen: picture-alliance/Wild-Life/AP/Deutsche Welle

Belo Monte - Ein Staudamm dem 20.000 Menschen weichen müssen

Belo Monte ist ein Staudammprojekt in Brasilien, wodurch der Rio Xingu, welcher mitten durch Amazonasregenwald fließt und in den Amazonas mündet, aufgestaut werden soll. Für das Projekt sollen irrsinnige 500 km² Regenwald geflutet werden.Das größte Urwaldgebiet der Erde im Tiefland des Amazonas umfasst heute noch rund sechs Millionen Quadratkilometer. Der Wald gilt als einer der artenreichsten Lebensräume der Erde. Der Amazonas, die Lunge der Erde, wo im Sekundentakt Regenwald gerodet wird, wird jetzt von der Brasilianischen Regierung anscheinend endgültig zum Abschuss freigegeben. 20.000 Indianer werden umgesiedelt, andere Schätzungen gehen von bis zu 40.000 Menschen aus. Menschen, die dort schon seit Jahrhunderten wohnen, schon lange bevor wir Europäer in Südamerika eingefallen sind! Übrigens steht der 2. größte Staudamm der Welt, der Itaipu-Staudamm, auch in Brasilien. Damals wurden ca. 40.000 Indianer zwangsumgesiedelt und große Flächen des Regenwalds abgeholzt. Ausmaß und Geschwindigkeit der Zerstörung sind schwindelerregend

Der Bau wurde durch zahlreiche Proteste und Gerichtsprozesse verzögert, doch ist er seit ein paar Tagen beschlossene Sache. Dieses Monat, also im Februar 2012, wurde der Bau des Staudamms von offizieller Seite genehmigt. Ein neuer See von der Fläche des Bodensees wird entstehen und er wird das 3. größte Kraftwerk der Erde speisen. Das soll Fortschritt sein? Fortschritt = Zerstörung und Vernichtung? Wir haben doch schon lange keine Ahnung mehr, was wirklich Fortschritt ist ! Dieses Projekt ist ein weiterer Rückschritt.... Zeit, dass sich was ändert !

Akiaboro, Häuptling der Kayapo

Im zu flutenden Gebiet leben die Kayapo Indianer. Der Häuptling der Kayapo kämpft seit Jahren gegen den Bau des Staudamms. Er kämpfte gegen den Verlust von seltenen Spezies, von Lebensraum und von einer unglaublichen Pflanzenvielfalt in einer Gegend, die sein Volk Heimat nennt. Als er von der Nachricht erfahren hat, dass Brasiliens neue Präsidentin Dilma den Bau genehmigt hat, bricht er in Tränen aus. Ein unglaublich bewegendes Bild zu einer unglaublich unmenschlichen Geschichte. Hoffen wir, dass der Bau des Staudamms doch noch irgendwie gestoppt werden kann. Seit 1970 hat der Amazonasregenwald mehr als 700.000 km² Fläche verloren. Dies enspricht in etwa der doppelten Größe Deutschlands! Auf Satellitenbildern sieht man, wie schnell der Amazonas gelöchert, mit Straßen durchzogen und abgeholzt wird. Hauptsächlich aufgrund industrieller, landwirtschaftlicher Nutzung und vor allem wegen Soja für unsere Hühner.

 

 
USA: Leonard Peltier nach Florida verlegt
Appell für den indianischen Bürgerrechtler Leonard Peltier

September 2011

Nach Angaben des Federal Bureau of Prisons (B.O.P.) ist Leonard Peltier gestern, am 14. September, vom Federal Transfer Center in Oklahoma City, Oklahoma in das Hochsicherheitsgefängnis in Coleman, Florida verlegt worden. Erst am 13. September war er aus Lewisburg, Pennsylvania nach Oklahoma gebracht worden. Das Leonard Peltier Defense Offense Committee (LPDOC) bittet dringend um Appelle an das B.O.P., diese Entscheidung zu revidieren und den 67jährigen schwerkranken indianischen Bürgerrechtler in eine Haftanstalt mit mittlerem Sicherheitsstandard zu verlegen, die nahe an seiner Heimatreservation liegt. Sie sollte nicht weiter davon entfernt liegen als 800 km (500 Meilen). Das Gefängnis von Oxford, Wisconsin erfüllt diese Voraussetzungen.

Das U.S. Hochsicherheitsgefängnis von Coleman liegt mitten in Florida, ca. 80 km (50 Meilen) nordwestlich von Orlando, ca. 96 km (60 Meilen) nordöstlich von Tampa und ca. 56 km (35 Meilen) südlich von Ocala - mehr als 3.200 km von der Turtle Mountain Band of Chippewa in North Dakota entfernt, der Peltier angehört. Dadurch ist er für eine gute Betreuung durch seine Familie fast unerreichbar geworden, denn die Reisekosten sind sehr hoch.

Unser Appell


Nach Angaben des LPDOC sind "reale" Briefe besonders wirkungsvoll. Wenn es Ihnen möglich ist, schreiben Sie daher bitte individuelle höflich und sachlich formulierte Briefe oder drucken Sie unseren Musterappell aus und versenden Sie ihn per Post oder Fax oder rufen sie an. Vergessen Sie nicht, sich dabei auf Peltiers Registriernummer "Leonard Peltier #89637-132" zu beziehen. Wenn Sie Fragen haben, helfen wir Ihnen gern. Bitte wenden Sie sich an das Referat für indigene Völker. Ansprechpartnerin ist Yvonne Bangert (indigene@gfbv.de).

Adresse für Ihren Appell:
Dr. Thomas Kane, Acting Director
Federal Bureau of Prisons (BOP)
320 1st Street, NW
Washington, DC 20534
U.S.A.

E-Mail: info@bop.gov
Tel.: 001 (202) 307-3250 (Direktor);
001 (202) 307-3198 (Vermittlung)
Fax: 001 (202) 514-6620

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Dear Mr. Kane
I am writing to you today to express my deep concern about the fate of Mr. Leonard Peltier (67), federal prisoner #89637-132, currently detained at USP COLEMAN I / U.S. PENITENTIARY in Florida. Mr. Peltier suffers from diabetes and has lost 80 per cent of his eyesight on one eye as the result of a stroke. Even though results of recent medical examinations were negative, he shows symptoms of prostate cancer. He is an old man who spent more than half of his lifetime in prison. Therefore, I consider it crucial for Mr. Peltier to reduce his security level corresponding to his decades of good conduct. This would enable him to be redeployed to a prison facility closer to his home reservation, so that he may soon be closer to his family and be visited more often. I urgently ask you to transfer Mr. Peltier to the medium security facility at Oxford, WI, which is close to his family and Nation.
Sincerely

Freie Übersetzung

Sehr geehrter Herr Kane,
Ich schreibe Ihnen heute, um meine tiefe Betroffenheit über das Schicksal von Leonard Peltier (Gefangener #89637-132) auszudrücken, der zurzeit im USP COLEMAN I / U.S. PENITENTIARY in Florida inhaftiert ist. Mr. Peltier leidet an Diabetes und hat 80% seines Augenlichts auf einem Auge als Folge eines Schlaganfalls verloren. Auch wenn eine erste Diagnose negativ war, leidet er weiterhin unter den Symptomen von Prostatakrebs. Er ist ein alter Mann, der mehr als die Hälfte seiner Lebenszeit im Gefängnis verbracht hat. Deshalb halte ich es für äußerst wichtig, dass Mr. Peltier in einer Haftanstalt mit einer niedrigen Sicherheitsstufe untergebracht wird, die seiner jahrzehntelangen guten Führung entspricht. Er könnte dann in ein Gefängnis verlegt werden, das dichter an seinem Heimatreservat liegt, damit er näher bei seiner Familie sein und öfter besucht werden kann. Ich fordere Sie eindringlich auf, Mr. Peltier in das Gefängnis von Oxford, WI zu verlegen, das diesen mittleren Sicherheitsstandard erfüllt und in der Nähe seiner Familie und seiner Nation liegt.
Hochachtungsvoll

Bitte appellieren Sie auch weiterhin an Präsident Obama, den schwerkranken indianischen Bürgerrechtler Leonard Peltier endlich zu begnadigen.

The White House
President Barack Obama
1600 Pennsylvania Avenue
Washington, DC 20500
USA

Fax: 001 202-456-2461
Web Form: http://www.whitehouse.gov/contact

Dear Mr. President,

I urgently ask you to grant Executive Clemency to Leonard Peltier (67), federal prisoner #89637-132. I truly believe that Mr. Peltier was wrongfully convicted for the 1975 killing by shooting of two Federal Bureau of Investigation agents. U.S. prosecutors have repeatedly acknowledged that they did not and cannot prove Peltier's guilt and the appellate courts have cited numerous instances of investigative and prosecutorial misconduct in this case. Evidence was withheld and witnesses were intimidated.
Sincerely

Freie Übersetzung:

Sehr geehrter Herr Präsident,
Ich fordere Sie hiermit eindringlich auf, Mr. Peltier (Gefangener #89637-132) zu begnadigen. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass er zu unrecht für den Tod zweier FBI-Agenten verurteilt wurde, die 1975 während einer Schießerei zu Tode kamen. Mehrfach haben Staatsanwälte zugegeben, dass sie Peltiers Schuld nicht nachgewiesen haben und auch nicht nachweisen können. Appellationsgerichte haben mehrere Beispiele für Amtsmissbrauch bei der Ermittlung und Strafverfolgung in seinem Fall angeführt. Entlastungsbeweise wurden zurückgehalten, Zeugen wurden eingeschüchtert.
Hochachtungsvoll
Nach Angaben des LPDOC sind "reale" Briefe besonders wirkungsvoll. Wenn es Ihnen möglich ist, schreiben Sie daher bitte individuelle höflich und sachlich formulierte Briefe oder drucken Sie unseren Musterappell aus und versenden Sie ihn per Post oder Fax oder rufen sie an. Vergessen Sie nicht, sich dabei auf Peltiers Registriernummer "Leonard Peltier #89637-132" zu beziehen. Wenn Sie Fragen haben, helfen wir Ihnen gern. Bitte wenden Sie sich an das Referat für indigene Völker. Ansprechpartnerin ist Yvonne Bangert (indigene@gfbv.de).


Wenn Sie Leonard Peltier direkt schreiben wollen:
LEONARD PELTIER #89637-132
USP COLEMAN I
U.S. PENITENTIARY
P.O. BOX 1033
COLEMAN, FL 33521
U.S.A.

Bitte schreiben Sie Briefe oder Postkarten, letztere ebenfalls in einem Umschlag, und schreiben Sie allgemeine auch aufmunternde Worte. Beachten Sie, dass jeder Brief geöffnet wird, bevor Leonard Peltier ihn bekommt.
Weitere Informationen zu den Postregeln (in Englisch) finden Sie
hier


Fragen zur Kampagne


Wenn Sie Fragen haben, helfen wir Ihnen gern. Bitte wenden Sie sich an das Referat für indigene Völker. Ansprechpartnerin ist Yvonne Bangert (indigene@gfbv.de).

Hintergrund zum Fall Peltier:

Kampagnen (abgelaufen) Leonard Peltier muss endlich freikommen!

Grußwort zum 40-jährigen Bestehen der Gesellschaft für bedrohte Völker: Leonard Peltier seit 32 Jahren unschuldig inhaftierter indianischer Bürgerrechtler

Bitte unterstützen Sie unsere Menschenrechtsarbeit für bedrohte Völker mit einer Spende. Auch kleine Beträge helfen. Vielen Dank!
Online spenden

Weitere Infos kann man (auf englisch) nachlesen bei

http://www.leonardpeltier.de
Leonard Peltier Defense Offense Committee (LPDOC) und
Support Leonard Peltier Defense Offense Committee (LPDOC) .

 

Saisonsstart am 16.04.2011

Kommt Zeit,kommt Feder

Endlich ist es so weit.
Pullman City öffnet seine Tore und startet mit neuem Elan in die Saison 2011.
 

The Comancheros in der Show Arena

Eine Reitvorführung der Superlative erwartet Besucher wenn "The Comancheros" die Show Arena in der Westerstadt zum Beben bringen. Teil der Indian Show: Rasante Stunts mit Messer, Tomahawk und Speer - Action & Staunen garantiert!


Indianische Tänze mit Hunting Wolf

Der indianische Tanz - er ist eine der bedeutendsten Ausdrucksformen bei Ritualen und Zeremonien und zieht Betrachter auf mystische Weise in seinen Bann. Werden auch Sie Teil dieser außergewöhnlichen indianischen Kultur durch die Vorführungen eines echten Halbblut Cheyenne-Indianers. Hunting Wolf lässt Sie eintauchen in traditionelle und moderne Pow Wow Tänze und bezieht auch das Publikum bei seinem Round Dance mit ein!

Trickriding Show mit dem Pullman City Trickriding Team

Waghalsige und spektakuläre Stunts auf schnell gallopierenden Pferden können Sie in unserer Trickriding Show erleben - eine Mischung aus atemberaubender Akrobatik und echtem Wildwest-Flair...

Indianische Kultur und Mythologie im Mandan Erdhaus

Im Mandan Erdhaus befindet sich ein indianisches Museum mit vielen Replikaten und Originalstücken. Ein Ort, an dem Hunting Wolf tanzt, singt, Flöte spielt und Spannendes über die indianische Kultur von früher und die Situation der Indianer heute erzählt.

Infos zu Nello Messori /Hunting Wolf http://www.hunting-wolf.de/

und http://www.pullmancity.de/

 
 
FEMA CAMPS (German)
 
Platz für 16 Mio Menschen (FEMA ,Federal Emergency Management Agency)

Wenn Ihr Eure Augen nicht braucht, um zu sehen, werdet Ihr Sie brauchen, um zu weinen!!!!!


Kronzeuge von Indianerkinder-Entführung durch die Queen & Prinz Phillip 1964 plötzlich in Vancouver “verstorben”

Ein schockierendes Thema
by Kevin D. Annett
28.02.2011, Vancouver, Kanada:
Der indianische Ureinwohner, der die Entführung von zehn Gefährten / Gefährtinnen seines Zwangs-Internates durch die Königin Englands und ihren Mann im Oktober 1964 in der katholischen Schule in Kamloops, B.C. behauptete und bereit war, dies zu bezeugen, ist plötzlich im Krankenhaus des katholisch-geführten St. Pauls in Vancouver gestorben.
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William Combes, Alter 59 und bei guter Gesundheit, war am 12. September in London, England geladen, ein primärer Zeuge in der Eröffnungs-Sitzung des Internationalen Tribunals für Verbrechen der Kirche und des Staates (ITCCS) zu sein.
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Ich sah William zuletzt vor zehn Tagen am Vorabend meiner Abfahrt für eine Vortrags-Reise nach Europa. Er sah besser aus, als ich ihn jemals in all den Jahren gesehen hatte.
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Gemäß seinem Partner Mae war William bei stabiler Gesundheit. Ihm wurde letzte Woche ein neuer Arzt im Krankenhaus von St. Paul zugeteilt. William wurde dann vom Krankenhaus zu “Tests” verpflichtet und seine Gesundheit begann sich sofort zu verschlechtern. Er starb plötzlich gestern an einer noch geheim gehaltenen Ursache.
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Das Coroner-Büro von Vancouver weigert sich, sich über Williams Tod zu äußern.
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William war der alleinige Überlebende einer Gruppe von drei eingeborenen Jungen, die behaupten, die Entführung von zehn Kindern während eines königlichen Besuchs in der Kamloops Wohnschule Mitte Oktober 1964 bezeugen zu können, als sowohl die Königin als auch Prinz Philip in Kanada waren.
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“Sie nahmen jene zehn Kinder weg, und niemand sah sie jemals wieder” beschrieb William in mehreren öffentlichen Erklärungen, die sowohl über den Äther meines ehemaligen Co-op-Rundfunkprogramms von Vancouver als auch zu der folgenden unterzeichneten und bezeugten am 3. Februar 2010 gemachten Erklärung führten:

Ich bin ein Interior-Salish-Geistertänzer und 58 Jahre alt. Ich lebe in Vancouver, Kanada. Ich bin ein Überlebender der Kamloops- und Mission-Indian-Wohnschulen, beide geführt von der Römisch-katholischen Kirche. Ich ertrug dort schreckliche Foltern besonders von Händen des Bruders Murphy, der mindestens zwei Kinder tötete. Ich beobachtete ihn, wie er ein Kind von einem Balkon im dritten Stock zu Tode warf. Er fixierte mich auf ein Gestell und brach einige meiner Knochen im Kamloop-Schulkeller, nachdem ich versucht hatte davonzulaufen.

Ich sah ihn auch und einen anderen Priester eines Nachts ein Kind im Schulobstgarten begraben.
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Im Oktober 1964, als ich 12 Jahre alt war, war ich ein Gefangener in der Kamloops Schule und wir wurden von der Königin Englands und dem Prinzen Phillip besucht. Ich erinnere mich, dass es sonderbar war, weil sie alleine, ohne große Fanfare oder nichts kamen. Aber ich erkannte sie und auch der Schulrektor sagte uns, dass es die Königin war und wir alle bekamen neue Kleidung und gutes Essen zum ersten Mal nach Monaten am jenem Tag, bevor sie ankamen.
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Am Tag des königlichen Besuchs unserer Schule war ich Teil einer Gruppe von Kindern, die auf ein Picknick mit ihr und ihrem Mann und einigen der Priester, unten auf einer Wiese am nahen “Bach des Toten Mannes” geladen waren. Ich erinnere mich, dass es unheimlich war, weil uns wir alle niederbeugen und ihren Fuß, einen weißen Lace-Stiefel küssen mussten.
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Danach eine Weile sah ich die Königin das Picknick mit zehn Kindern unserer Schule verlassen. Jene Kinder kehrten nie zurück. Wir hörten nie mehr irgendetwas über sie und trafen sie nie wieder, selbst als wir älter waren. Sie waren alle von ungefähr dort, aber sie alle verschwanden.
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Die verschwundene Gruppe bestand aus sieben Jungen und drei Mädchen im Alter von sechs bis vierzehn Jahren. Sie waren alle von der klugen Gruppe in der Klasse. Zwei der Jungen waren Brüder und sie waren Metis von Quesnel. Ihr Nachname war Arnuse oder Arnold. Ich erinnere mich nicht an die Anderen, gerade ein gelegentlicher Vorname wie Cecilia und es gab einen Edward.
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Was geschah, wurde auch von meinem Freund George Adolph bezeugt, der damals 11 Jahre alt und dort auch ein Schüler war. Aber er ist jetzt tot.

Ich glaube, dass William Combes “an faulen Vorgehen” starb und dass seine Ermordung von denjenigen angeordnet wurde, die durch seine Aussagen über seinem Bezeugen der Kinderentführungen und anderer Verbrechen wie Mord und Folter in katholischen indianischen Wohnschulen mit Sicherheit viel verloren hätten.
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Ich schreibe so schnell, um eine Lobrede für meinen Freund- und Mitkämpfer, William Arnold Combes zu halten. Wie einen anderen ermordeten Frontlinie-Eingeborener-Aktivist Johnny Bingo Dawson, der von der Polizei Vancouver 2009 getötet wurde, werden wie William nie vergessen - und diejenigen, die ihn töteten, werden wie das System, das den Tod von so vielen Kindern herbeiführte, vor eine echte Justiz gebracht werden.
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Seine Mörder haben nicht gewonnen. Williams aufgenommene Zeugenaussage, einschließlich seiner Bezeugung der 1964.Entführungen, befinden sich in den Archiven unseres ITCCS und werden an der eröffnenden Sitzung am 12. September 2011 bekannt gegeben.
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Ich werde dem ITCCS Manager vorschlagen, dass William Combes und Johnny Dawson beide postume Ehrenältere des Tribunals genannt werden.
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In seinem Namen und Gedächtnis, und für alle Kinder.

 

 

Native Americans werden Heimlich Sterilisiert -

 

UN-Botschafter George HW Bush benutzt US-Regierung Geld

 

zu unerwünschten rund um die Welt zu sterilisieren,

 

einschließlich 25-50% Native American Frauen

 

im gebärfähigen Alter (statistisch, Alter 15-44).

 
 
 
Hopis rufen zum Gebet auf, für die Wiederherstellung des Gleichgewichts in Japan und Mutter Erde

Kenneth Little Hawk ist ein MicMac/Mohawk Native American Storyteller. Ich habe ihn in Amsterdam kennen gelernt, er ist ein fantastischer Mann. Er kann das traurigste Herz zum Lächeln bringen

 



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