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*Schattenreich*

 

Und wieder

 ist es soweit

es war nur

ein nichtiger Anlass

nichts von Bedeutung

 nur eine winzige Szene

in einem albernen Film

doch hat sie gereicht

das meine Gedanken

auf einmal

wieder

im Schattenreich sind

habe versucht

mich dagegen zu wehren

es hat nicht geholfen

SIE

sind stärker

als ich

rauben mir meine Luft

kann  wieder nicht atmen

nehmen mir meine

neu gewonnene Kraft

SIE

sitzen in allen Zimmern

machen sich überall breit

und zeigen mir

auch dieses Mal

mit all ihrer Macht

das ich

noch gar nicht

soweit bin

wie ich immer gedacht!

 

© by Su 24.10.2004

 

  

   

*Du*

 

Derb männlich

von der Sonne gebräunt

sein Körper

 

ein Dreitage Bart

ziert sein Gesicht

 

leuchtend blau

strahlen

seine Augen

welche

viel Liebe

 mich sehen lassen

 

sanfte Lippen

  dessen Zärtlichkeit

schon

erahnt werden kann

trotz

seiner rauhen Erscheinung

 

starke Arme

 welche sicheren Halt

mir versprechen

 

und

in denen

ich mich wohl fühle

 

© by Su

 

 

*Herbstwald*

 

Im Sonnenschein
durch einen Herbstwald

spazieren
mit all seinen
beruhigend bunten Farben
um tief durchzuatmen

zuschauen

wie Eichhörnchen
flink
Nüsse, Eicheln
und Bucheckern sammeln
um den bevorstehenden Winter

zu überleben

wie Hasen
vorüber flitzen

Vögel im Holunderstrauch
genüsslich futtern

Rehe beobachten
die auf einer kleinen Lichtung
friedlich äsen

aufmerksam geworden
durch das Rascheln der Schritte
heben sie den Kopf
lauschen angespannt
werden ängstlich
verschwinden

im dichten Unterholz

hier

herrscht noch
friedliche Stille

lässt Zeit und Raum
einen Spaziergang lang
stillstehen.     

© by Su

 

 

   

*Gefühle*

 

Meine Gefühle oft

 vergleichbar mit

dem Meer

mal sanft und seicht

dann wieder aufbrausend

und peitschend

mal tief und unergründlich

dann wieder flach und klar

bis auf den Grund sehend

meine Gefühle

können tosend

auf dich einstürzen

dich in einem Strudel

aus Zärtlichkeiten

auffressen

dich aber auch

sanft an einem

windstillen Tag tragen

sie können übersprühen

wie die Gischt

dich überschütten

mit meiner Liebe

aber

sie können Dich

auch zurückstoßen

wenn du mich verletzt!

 

© by Su

 

 

  

                                                     *Herbstzeit*

 

Morgens geht die

Sonne nun wieder später auf

 noch zwitschern

die Vögel und geben ihr

all morgendliches Konzert

doch die meisten

sind schon

in den Süden  gestartet

 

 Wildgänse ziehen am Himmel

  Bäume verlieren ihr Kleid

und in den Gärten

blühen nur noch

vereinzelt die Blumen

 

Immer früher wird es

auch abends jetzt dunkel

es kommt die Zeit

der Kerzen und Gemütlichkeit

 

eingekuschelt auf dem Sofa

oder sitzend vor dem Kamin

vertieft in ein Buch

bei einem

schönen Gläschen Rotwein

und leiser Musik

 

© by Su

 

  

 

*Lust*

 

Wohlige Wärme

durchflutet mich

bei dem Gedanken

an die letzte Nacht

spüre noch immer

deine Lippen

wie sie heiß

 und voller Leidenschaft

meinen

 Körper liebkosten

wie deine Hände

 voller Begierde

meine Brüste streichelten

weiter forschend

suchend

auf Wanderschaft gingen

um meine Leidenschaft

zu entfachen

wohl wissend

 wie du

es anstellen musstest

 die Lust  bei mir zu schüren

um mit mir

dann

den Gipfel

der Leidenschaft

zu erstürmen

 

© By Su

 

 

  

*Einsamer Strand*

 

 Abends

am einsamen Strand

weit und breit

niemand zu sehen

 ich gehe

 in Gedanken versunken

 schaue

den Wellen des Meeres zu

wie es in rhythmischen  Bewegungen

mal nah bei mir

dann wieder weit

 von mir entfernt ist

spüre den warmen Sand

unter meinen Füssen

und lausche der Melodie

es Windes und der See

über mir kreisen ein paar Möwen

spähen nach Beute

sausen

geschwind in die Tiefe

um sich einen kleinen Fisch

oder eine Muschel zu holen

schmecke die salzige Luft

auf meinen Lippen

und fühle mich Frei

frei von allen Sorgen

und Ängsten

hier erscheinen sie

nichtig und klein

 am langen weißen

 einsamen Strand

 

© by Su

 

 

  

*Noch einmal genießen*

 

Noch einmal

der Sonne

wärmende Strahlen

genießen

sich ihrer

doch noch

beträchtlichen Kraft

an einem

geschützten Ort

hingeben

ihre wohlige Wärme

auf meinem Gesicht

spüren

tief  in mein Herz

und meine Seele

eindringen lassen

wie Balsam

schließt sie sich um mich

und ich

fühle mich wohl

 

© by Su 13.10.2004

 

  

 

Die Mauer

 

In fast 40 Jahren

habe ich eine Mauer  

um mich gebaut

zuviel war geschehen

was mich zwang

mein Herz

und meine Seele

zu verschließen

mit jeder Tat

wurde die Mauer

ein klein wenig höher

bis sie mich

fast ganz

umgab

 

langsam

 beginnt die Mauer zu bröckeln

ganz langsam

 

zuerst löste sich

ein wenig  Mörtel

inzwischen

kann ich sagen

die Steine sind dran

und mit jedem Stein

der fällt

fange ich

wieder an zu Leben

finde immer öfter

Gefallen an den

 schönen Dingen

die das Leben

zu bieten hat

 

© by Su

 

  

 

  *Herbstsonnenmoment*

 

Grauer Himmel

heut in der Früh

schwere dunkle Wolken

ziehen schnell vorüber

starker Wind

zerrt an den

 fast schon kahlen Bäumen

als wolle er mit aller Gewalt

den Rest

der Blätter abschütteln

nun öffnen sich

auch noch

die Himmelsschleusen

und ein trüber

verregneter Tag

scheint bevor zu stehen

zeigt uns

das es mit den

Sonnenmomenten

nun bald endgültig

vorbei ist

aus

mit der Stunde

 Sonne

um in der Mittagzeit

noch etwas

auf dem Balkon

 verweilen

so wie

*Karin*

und ich es so gerne tun

bald werden wir

die Wintersonne

nur noch durch das Fenster

genießen

 

© By Su 20.10.2004

  

 

  

*Einfach für dich*

 

Was würde ich

ohne dich tun

 du bist immer zur Stelle

wenn ich dich

 brauche

hilfst wo du kannst

man braucht dich

nicht mal zu fragen

will ein Gedankensplitter

mal wieder

nicht richtig passen

 kein Problem

ein Pünktchen hier

ein Komma da

für Dich

ist das

 sofort sonnenklar

so müsste es sein

dann liest es sich gut

machst mir dadurch

immer neuen Mut

sag einfach mal

*DANKE*

Du tust mir so gut!

(für Karin.)

 

©by Su

 

   *Jahrmarkt*

 

Jedes Jahr

Ende Oktober

ist Kirmes bei uns im Dorf

 nun ist es wieder soweit

egal ob Groß oder Klein

jeder freut sich darauf

 

die Kleinen

suchen für den Umzug

ihre Laterne jetzt aus

die Großen gehen 

wie früher

noch zu den Bauern

 auf die Felder

und klauben für ein bisschen

Kirmesgeld

Kartoffeln mit auf

 

ist das Wochenende

dann gekommen

fängt unsere Kirmes

mit einem Fackelzug an

die Kleinen tragen

dann stolz ihre Laternen

die Größeren warten

das es losgeht mit Musik

und Tanz

 

weiß man doch hier

trifft man 

immer alte Bekannte

die man das Jahr über

nicht gesehen hat

 

denn

und das

ist über die Grenzen

bekannt

Schlänger Markt

knüpft so manches

Freundschaftsband

 

hier wird wie in alten Zeiten

noch so einiges

 an Abmachungen

und Handel getroffen

aber vor allen Dingen

wird Glühwein

 und Bier genossen.

;o)

 

©by Su 26.10.2004

  

 

 

Morgeneindruck*

 

Glutrot
geht heute Morgen
die Sonne auf
über den Wäldern
liegt leichter Dunst
durch unseren Garten
flitzt ein Eichhörnchen
macht sich auf
zum Walnussbaum
um Nüsse zu stibitzen
flink und geschickt
befördert es die Last
verschwindet wieder

unter der alten Tanne

eine Krähe

stolziert
durch taunasses Gras
sucht nach Schnecken
und Würmern
eine Katze

schleicht
durch das Gebüsch
ob sie wohl
ein Mäuslein

entdeckt hat?



©by Su

  

 
*Letzte Blume*

 

Stolz
reckst du deinen Kopf
Richtung Sonne
um noch ein wenig
von ihrer Wärme aufzunehmen
du wunderschöne Blume
bist eine
der wenigen
die jetzt noch blühen
                              es scheint                             
als wolltest gerade du
deswegen beweisen
wie schön du bist
kräftig rot
deine Blütenblätter

mit einem Tupfer Gelb
in der Mitte
lang aber dornig
dein Stiel
so stehst du
in unserem Garten
und genießt
die letzten Sonnenstrahlen
bevor auch dein Leben
bald ein Ende hat
und du dem ersten Frost
des Herbstes
zum Opfer fällst.


© by Su

 

 

 

 *Gefühlschaos*

 

Wie oft

herrscht es in mir

dieses Gefühlschaos

wie oft

komme ich

einfach nicht

von diesen

schlimmen Gedanken los

wie oft

überraschen sie mich

fallen einfach

über mich her

wie oft

und ich weiß

nicht einmal warum

sind sie plötzlich

wieder da

wie oft

muss ich das noch ertragen

geht das etwa

mein ganzes Leben lang?

© by Su

 

  

 

*Gedanken an dich*

 

Bist gerade erst

ein paar Stunden fort

aber dein männlicher Duft

liegt noch  immer in der Luft

 

lässt bei mir die Gedanken

an dich

und deinen muskulösen Körper

wach bleiben

 

die Erinnerung

an das wunderschöne Wochenende

das wir wieder

miteinander verbracht haben

 

ganz für uns

im Taumel

unserer Gefühle

zueinander

eingebettet in Zärtlichkeiten

 

verbracht nur im gegenseitigen Sein

im Geben und Nehmen

im erfüllen

unserer geheimsten Wünsche

 

jetzt heißt es wieder

 eine Woche warten

nur in Gedanken bei dir sein

und an deine Liebe denken

 

©by Su

  

 

*Entscheidung ?*

 

Gedankensplitter

fliegen mir

durch den Sinn

stellen mich

vor eine harte Frage

Aufgeben oder Kämpfen

ich habe die Wahl

Aufgeben

würde bedeuten

zurück an meinen alten

Arbeitsplatz

und mich wieder

mobben lassen

ich hätte zwar wieder Arbeit

doch würde ich

daran zugrunde gehen

also werde ich kämpfen

auch wenn es mich

meine Existenz kostet

 

© by Su3.11.2004

 

 

*Die Möwe*

 

Majestätisch

erhaben

scheinbar ohne Ziel

bewegt sie sich

da oben

weit über mir

wünschte

ich könnt

einmal

tauschen mit Ihr

nur einmal

das Gefühl kosten

sich völlig frei zu bewegen.

Aber

es bleibt

leider nur ein Traum-

und

ich öffne wieder die Augen!

 

© by Su Okt.2004

 

 

*Novembertag*

 

Grau verhangen
heut der Tag
Nebelschwaden
ziehen übers Land
langsam
macht sich Kälte breit
traurig
hängen noch vereinzelt
rot, gelb, braun getupfte Blätter
an fast schon 
leeren Zweigen
Spinnenweben   
die in Büschen
und an Zäunen
bizzare Bilder formen
Schwärme von Krähen
auf kahlen Feldern
nach letzten
Körnern suchend

lange wird es
nicht mehr dauern

bald schon wird

statt Regen
Schnee

auf Bäume, Büsche, Felder fallen.



© by Su 4.11.2004

 

 



*Der alte Mann*

 

Ich sah den alten Mann jeden Abend
oben auf dem Deiche stehen

wenn ich an ihm vorüber ging  

            schaute er hinaus aufs Meer              

 

seine Augen waren traurig

er sah niemanden
erwiderte keinen Gruß
hatte seinen Blick
nur stur auf das Wasser gerichtet

jeden Abend überlegte ich
was er wohl suchte

dort auf dem Meer


eines Tages

sprach ihn einfach an
er schaute mich

mit trüben traurig blickenden Augen an
aus denen eine Träne floss

während er sprach

vor vielen Jahren
lang ist es her
traf ich eine junge Frau
so wie Sie jetzt

hier am Meer
auch sie blickte mich damals an 
mit ihren schönen blauen Augen
und unsere Blicke trafen sich

die Frau ging dann aber weiter

wir sahen uns nie mehr
doch den Blick in diese Augen
konnte ich nie mehr vergessen

nun warte ich

seit vierzig Jahren
jeden Abend hier
hoffend

dass sie zurück kehrt
und ich noch einmal
in ihre tiefblauen Augen schauen darf.


©by Su

 

  

  

*Die junge Frau*

Sie ging jeden Tag
leicht gebückt
in zerschlissener Kleidung
mit einer großen alten Tasche
an die Abfallcontainer
der Geschäfte
suchte darin
nach Essbarem für sich

ich sah sie so oft
schüttelte den Kopf
fragte mich
ob jemand
heute
so etwas nötig hat

irgendwann
sprach ich sie an
fragte
warum sie das tut
ihre Antwort war schmerzlich
machte mich wütend

ihr Mann hat sie verlassen
sie steht allein
mit drei Kindern
kann deswegen nicht arbeiten
er zahlt keinen Cent
um zu überleben
muss sie versuchen
hier ein bisschen Obst
oder Gemüse zu finden
was sie sich sonst
für die Kinder
nicht leisten kann …

© by Su

 

 

 In der Stadt

 

Samstagmorgen
in einer Stadt
ein Gedränge
ein Geschiebe
als wenn es am Montag
nix mehr gäbe
das Wetter

spielt auch noch verrückt

schlechte Laune
gedrückte Stimmung
immer wieder Menschen

die meckern
und rücksichtslos sind
alles muss schnell gehen
niemand hat Zeit
dabei sind die
Geschäftszeiten
doch schon ziemlich breit
wer wollte
könnte am Samstag
von morgens
bis abends um Acht
sein Geld
viel entspannter
loswerden
aber nein
alles muss schnell gehen
alle in Eile
in unserer ohnehin schon
hektischen Welt.

 

©by Su

 

 

 

 

*Damals vor langer Zeit*

 

Das kleine Mädchen

 spielt

draußen im Garten

ganz selbstvergessen

buddelt es im Sandkasten

backt schöne Kuchen

schmückt sie mit Blumen

dort ist sie

in ihrer eigenen

kleinen heilen Welt

 

sieht nicht

das der Onkel

sich anschleicht

sieht nicht

seinen gierigen Blick

ahnt nichts

von seinen Gedanken

kann ja nicht wissen

das er ihr wehtun will

dann hebt sie den Kopf

sieht ihren Onkel

und lächelt sogar

ganz ohne zögern

nimmt sie

 nun sein Hand

und geht mit ihm

in das Haus hinein

 

was dort dann geschehen

weiß außer dem Mädchen

und ihrer Puppe

niemand genau

lange ist

das Geschehen nun her

der Onkel gestorben

das Mädchen ist groß

 sie hat sich verschlossen

sagt nicht einen Ton

nur ihre Seele

 schreit es

Nacht für Nacht

heraus was

geschehen ist

damals

vor langer Zeit

©by Su

 

 

*Ein Novembertag*

 

Wie gepudert

 war die Landschaft

heute früh

der erste Frost hatte

über Nacht

alles fein säuberlich überzogen

den letzten Blumen und Blättern

seinen tödlichen Kuss

aufgehaucht

 Autos mit Eisrosen bedeckt

 am Mittag nun

fängt es an zu schneien

ganz sacht und leise

 tanzen kleinste Flöckchen

durch die Luft quer durcheinander

wohl wissend

 wenn sie zu Boden sinken

das ihr Dasein ein Ende hat

 

©by Su

 

*Worte*

 

Leiden

Wut

Vergangenheit

All das sind nur Worte

doch

wer einmal sie erlebt

der wird wissen

wie diese sie erdrückt

Hoffnung

Freude

und auch Liebe

auch das sind nichts

als ein paar Worte

doch

wer einmal hat

durch sie gelitten

der wird wissen

das es

Schmerzen

durch sie gibt!!

 

©by Su

  

 

 

*warum……*

 

warum -

nur kommen sie immer wieder?

Warum -

sehe ich sie jede Nacht?

Warum -

werden sie immer klarer?

Warum -

verfolgen sie mich?

Warum -

hört es nicht auf mich zu quälen?

Warum -

bekomm ich immer wieder Angst?

Angst

vor den Bildern der schrecklichen Zeit?

Muss ich das alles noch mal erleben?

war es nicht genug

das Kind zu quälen?

warum

jetzt auch noch einmal die Frau?

 

Hab ich

nicht schon genug gelitten

fast ein ganzes Leben lang!

Können die Bilder

nicht endlich verblassen

und mir meinen Frieden lassen?

 

©by Su

 

  

  

                                                       *Talfahrt*

 

Draußen

scheint die Sonne

alles um mich

ist fröhlich und lacht,

wollten alle

das ich hätte mitgemacht,

doch in meinem Inneren

herrscht im Moment

wieder Chaos

 

-Werde ich es jemals wieder los?

 

Kann ich auch

wieder so lachen

und mit euch

meine Späße machen?

 

Oder

wird  die Talfahrt

meiner Gefühle

niemals enden?

 

Wird sich das Blatt

auch für mich

noch mal wenden?

 

©by Su

 

 

  

 *Gedanken*

 

Tausend Gedanken

geistern durch meinen Kopf

sind nicht zu fassen ….

 

sie bahnen

sich ihren Weg

immer wieder

versuchen

mich zu beherrschen

und machen mich nieder

 

keine Sekunde

lassen sie mich aus den Augen

sind immer da

wollen sich im mir festsaugen

 

mir ist

das Lachen vergangen

fühle mich

wie gefangen

suche den  Weg

aus der Hölle

doch finde ihn nicht

 

ein zynisches Lachen

ein trauriger Blick

den Weg aus der Hölle

ich

finde ihn nicht!

 

©by Su

 

 

 

*Diese Angst*

 

Auf meinen Lippen

formt sich

- lang geübt -

ein Lächeln

 

die Angst in mir

blüht still

für Fremde

gut verborgen

 

nur in der Nacht

wenn ich allein bin

tobt sie

laut

und frisst

mich von innen her auf

 

dann bin ich wieder

ganz das kleine Kind

das weint

und sich fürchtet

vor den Schatten

der Vergangenheit.

 

©by Su

 

 

 

 

*Schmetterling*

 

Schmetterling

mit samtig

 glänzenden

Flügeln

flatterst

du

grazil

über mir

und

gibst mir

ein Gefühl

von Leben

und

Freiheit

 

© by Su

 

 

  

                                                *Verbotene Gefühle*

 

Ich spiel im Moment

ein gefährliches Spiel

weil ich einem Mann

nicht sage

das ich ihn

nicht lieben kann

denn meine Liebe

gehört

einem anderen

dem ich sehr viel verdank

er war für mich da

als alles um mich herum

in Trümmern lag

er liebt mich von Herzen

das weiß ich sehr wohl

wieso sollt ich also

diese Liebe mit Füssen treten

der Mann erzählt mir

schöne Worte

und ich gestehe;

ich hab ihn sehr gern

wie soll ich ihm sagen

das meine Liebe

einem anderen gehört

bevor seine Liebe

noch stärker

und sein Herz anfängt

zu schmerzen

 ich will nicht verletzten

aber  muss ich es tun

und ihm doch sagen

das meine Gefühle

einem  andern gehören

 

© by Su

 

 

                                            

                                                 *Hunger nach Dir*

 

Hunger nach Liebe

treibt mich in Deine Nähe

Hunger nach Zärtlichkeit

führt mich in Deine Arme

Hunger nach Dir

lässt mich jedes Mal erzittern

wenn ich

an Dich denke

 

Dann endlich

bist Du wieder da

und ich kann

all meinen Hunger

stillen an Dir

gefangen in Deiner Liebe

werde ich

endlich satt

 

©by Su

 

 

 

*Regenbogen*

Ich male Dir

einen Regenbogen

mit all seinen

 leuchtenden Farben

 

  Rot  für die Liebe

Grün für die Treue

 Blau für die Hoffung

Gelb für das Glück

 

                                                    und all seine anderen

 

glitzernden Farben

für die Zuversicht

© by Su

  

 

 

*Dunkelheit*

 

Dunkelheit baut sich

 vor mir auf

wieder mit großen

 schwarzen Wänden

 

will es nicht zulassen

das sie Herr

meiner Gefühle wird

 

versuche die Dunkelheit

zur Seite zu schieben

und denke an die vielen

hellen Stunden

die es inzwischen

bei mir gibt

 

merke

wie in mir

die Dunkelheit

langsam

Stück für Stück

weicht

und die Helligkeit

in meinem innersten

 Platz nimmt!

 

© by Su

 

 

 

*Ich denke an dich*

 

Oft bin ich

in Gedanken bei Dir

frage mich dann

was du jetzt wohl tust

bist du auch genauso

einsam wie ich

sind deine Gedanken

jetzt auch wohl bei mir

ich sehe hinauf in den Himmel

Sterne und ein halber Mond

schauen mich an

leise spielt der Abendwind

mit meinem Haar

und ich fühle mich

dir plötzlich so nah

als würde eine Stimme vom Mond

zu mir flüstern:

Bin ich auch wieder einmal

weit von dir fort

so sehe ich doch

die gleichen Sterne

und den gleichen Mond

wie du

 jeden Abend bin auch ich

in Gedanken bei Dir

um dann endlich

am Wochenende

wenn ich wieder daheim

glücklich mit dir zu sein

 

© by Su 21.10.2004

 

  

 

*Gefühlschaos*

 

Wie oft

herrscht es in mir

dieses Gefühlschaos

wie oft

komme ich

einfach nicht

von diesen

schlimmen Gedanken los

wie oft

überraschen sie mich

fallen einfach

über mich her

wie oft

und ich weiß

nicht einmal warum

sind sie plötzlich

wieder da

wie oft

muss ich das noch ertragen

geht das etwa

mein ganzes Leben lang?

© by Su

 

  

 

*Angst*

 

Angst nimmt 

meine Seele

gefangen

wenn

die Gedanken

 übermächtig sind

 

will entfliehen

aus diesem

Gefängnis

doch finde 

 den Schlüssel 

ich nicht

 

© by Su

 

  

  

*Gedankensplitter*

 

Gedanken aus Leidenszeiten

schwirren

durch meinen Kopf

setzen sich wieder fest

bohren sich

tief in meine Seele

und tun mir weh

rauben mir meinen Schlaf

beschäftigen mich sehr

geben keine Ruhe

und lassen mich zweifeln

es ging mir doch

schon so gut

und ich konnte

auch wieder lachen

 jetzt ritzen die Gedanken

 mit ihren Splittern

wieder

tiefe Wunden

 in mein Innerstes

 lassen den blauen Himmel

grau werden

und meine Seele bluten.

 

© by Su  

  

 

 

 

 *Schwere Ketten*

 

Wie eine

schwere Kette

windet

sich die Angst

um meinen

 Körper

versucht mich

zu erdrücken

nimmt mir

meine Luft

und lässt

mich wieder

zum

Opfer werden

noch kann ich

 mich nicht befreien

noch fehlt mir

jegliche Kraft

doch dank

lieber Freunde

fasse ich

wieder Mut

und werde

dann eines Tages

vielleicht

die Kraft besitzen

um die

Ketten zu sprengen

 

© by Su

 

 

 

 Liebe

Hoffnung

Zuversicht

Glück

Gesundheit

Energie

 

fließen

in dem großen Strom

des Lebens

 

vereinen sich dort

und geben uns

die Kraft

 

Hass

Schicksal

Intrige

Eitelkeit

Kummer

und

Sorgen

 

zu

ertragen

und zu

 Überleben

                                                       alles im Kreislauf

unseres

Daseins

                                                              © by Su

 

*Sehnsucht*

 

Meine Sehnsucht

nach dem Meer

ist genauso stark

wie meine Sehnsucht

nach dir

vermisse den Wind

der mich

wie eine sanfte Umarmung

umfängt

genauso wie ich

deine Umarmung

vermisse

wenn du

nicht bei mir bist.

 

© by Su1.11.2004

 

 

 

 

*Wenn…*

 

Wenn aus Sandburgen

Schlösser werden

und aus Hexen

Feen werden,

wenn aus Elefanten

Mäuse werden

und aus Fröschen

Prinzen werden,

wenn aus Teufeln

Engel werden

und wenn Flüsse

aufwärts fließen

dann erst

wird sich die Hölle

öffnen

und ich

das Licht sehen.

 

[c]by Su 1.11.2004

 

  

*Ostseewind*

 

Sanftes Rauschen der Wellen

das Gefühl von weichem Sand

unter meinen Füßen

den salzigen Geschmack

des Meeres auf meinen Lippen spüren

genießen wie der Wind

mein Haar zerzaust

einfach nur ICH sein

abstreifen

aller schlimmen Gedanken

die mich quälen

 diese dem Ostseewind mitgeben

merken wir die Last leichter wird

und ich besser durchatmen kann.

 

© by Su1.11.2004

  

 

  

Besuch bei meiner Freundin

 

Früh schon

bin ich aufgewacht

und habe doch so

bei mir gedacht:

Werd nun wach

und steh schnell mal auf,

denn jetzt sind wir

schon mal hier

wer weiß

wann das wieder sein wird.

Möchte doch jede Minute

die wir haben bei ihr genießen

denn wenn wir uns

 wieder sehen

werden wohl schon

die Blumen sprießen

haben doch immer

so viel zu reden

und statt nur Telefon

können wir uns

dabei jetzt auch noch sehen

 

Das schönste aber finde ich:

Wenn uns auch oft hunderte

von Kilometern trennen

so dürfen wir uns

trotzdem

beste Freundinnen nennen.

 

© by Su

 

 

*Lebe!*

 

Lebe im Heute

genieße den Tag

was gestern gewesen

soll vergessen sein

was Morgen kommt

erwarte mit Spannung

denn was

 nutzen dir Gedanken

an die Zukunft

und

an die Vergangenheit

wenn du nicht

im Heute

leben kannst

 

© by Su

 

 

 

*Schutzengel*

 

Am Fenster

in der Dunkelheit

ein Glitzern

wie Goldstaub

nur

einen Wimpernschlag lang

als wäre ein Engel dort

 gesessen

 mir wieder seine

 Allgegenwärtigkeit

bewusst

werden zulassen

mir zu vermitteln

das er immer

 da ist für mich

 das ich

keine Angst haben muss

und er auf mich aufpasst

egal was da kommt.

 

© by Su

 

 

 

   

*Schlittenfahrt*

 

Kaum war der erste Schnee gefallen

zog es uns Kinder schon hinaus

gerade aus der Schule gekommen

Essen, Hausaufgaben jetzt egal

nur Schlittenfahren war jetzt wichtig

schnell den Schlitten aus dem Keller

draußen warteten schon die Freunde

auf den Hügel hinter der Schule

wollten wir ihn einweihen

Mutter rief noch: Gebt Acht

Ihr wisst, unten fließt ein kleiner Bach

uns Kindern war das egal

wir wollten nur Schlitten fahren, ist doch klar

kaum waren wir auf dem Hügel

ging es richtig los

schnell auf den Schlitten geschwungen

huiiii .. hinab ging es wie der Wind

kurz vor dem Bach wurde gebremst

wären wir im Wasser gelandet

hätte der ganze Spaß

ein vorzeitiges Ende gehabt

denn

wir wollten Schlitten fahren

und nicht baden gehen.

© by Su

 



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